3D-Stern für die Weihnachtsbaumspitze falten

Heute zeige ich Euch Schritt für Schritt, wie man einen 3D-Stern für die Weihnachtsbaumspitze faltet (und klebt):

Uups, beim Sichten unseres Weihnachtsbaumschmucks stellte sich heraus, dass der grün-goldene Stern, den wir bisher an der Spitze des Weihnachtsbaums angebracht haben, verloren gegangen ist. Also musste ein neuer her. Ich wollte, dass der neue 3D-Stern möglichst so aussieht wie der alte, und dass man ihn ganz einfach aufstecken kann. Eine Mutter aus der Schule hat mir eine Schablone für solche Sterne gegeben. Ich habe für Euch die Schablone auf dem Computer nachgezeichnet und mit ein wenig Anleitung versehen, so dass Ihr den Stern ganz einfach nachbasteln könnt:

Benötigte Materialien für einen 3D-Stern

  • ein Stück festes Papier zum Ausdrucken der Schablone
  • 2 DIN-A-4-Bögen oder 1 DIN-A-3-Bogen buntes Papier
  • Schere
  • Falzhilfe, Nagelfeile oder Kugelschreiber
  • guter, starker Klebstoff für Papier
  • evtl. Tesafilm

Bastelanleitung für 3D-Stern

Schritt 1: Schablone ausdrucken

Um die Schablone auszudrucken, speichert Ihr dieses Foto auf Eurem Computer: mit der rechten Maustaste auf das Foto klicken und „Foto sichern“ wählen, dann den Ort bestimmen und speichern.

Anschließend öffnet Ihr Euer Schreibprogramm (z.B. Word oder Pages); ein Graphikprogramm geht natürlich auch. Ein neues Dokument erstellen (A4 hochkant) und das Foto einfügen. Dies geht meist unter den Befehlen Einfügen –> Auswählen, oder bei Importieren.

Oder aber Ihr benutzt den Befehl „Bild kopieren“ und fügt es dann über den Befehl Bearbeiten –> Einfügen ins Word-Dokument ein.

Nun könnt Ihr die Schablone bei Klick auf das Foto an den Ecken größer oder kleiner ziehen, wie Ihr wollt. Mein Stern ist etwa 23 cm hoch geworden. Meine Schablone nahm auf einem hochformatigen DIN-A-4 Blatt  höhenmäßig knapp die obere Hälfte ein und in der Breite etwa zwei Drittel des Blattes.

Dann druckt Ihr die Schablone auf festem Papier aus.

Schritt 2: Form fünfmal aufzeichnen

Nun zeichnet Ihr die Umrisse der Schablone fünfmal auf dem farbigen Papier auf. Dabei kann man Schnittkanten praktisch aneinander legen, um Schnitte zu sparen.

Schritt 3: Formen ausschneiden

Jetzt werden die fünf Formen ausgeschnitten. Das werden die fünf Zacken.

Schritt 4: Faltlinien vorfalzen

Nun nutzt Ihr eine Falzhilfe oder einen Kugelschreiber, dessen Mine nicht herausgedrückt ist und falzt damit alle gestrichelten Linien auf der Schablone vor. Das hilft später ungemein beim Falten.

Schritt 5: Einschneiden und Falten

Nun schneidet Ihr an jeder Zacke an der kurzen roten Linie einmal ein (siehe Schablone). Dann werden alle grün gestrichelten Linien einmal fest umgefaltet. Hier merkt Ihr, wie hilfreich ein gutes Vorfalzen der Faltlinien ist. Die schwarz gestrichelten Falzlinien knickt bitte ein wenig in die Gegenrichtung um, also sozusagen nach außen.

Schritt 6: Die Formen zu Zacken zusammenkleben

Es wird bei jedem Stück Klebstoff auf die rechte obere Lasche aufgetragen (rechts oben auf der Schablone) und die Formen mit Hilfe der Klebelasche zu einzelnen Zacken zusammen geklebt.

Schritt 7: Die Zacken zu einem Stern zusammenkleben

Nun werden die einzelnen Zacken zusammen geklebt, indem Ihr auf die Klebelaschen rechts und links der roten Schnittlinie Klebstoff auftragt und dann die Zacken zusammensetzt. Das müsst Ihr ausprobieren, hier würden viele Worte nicht viel nutzen. Ganz ehrlich: Es ist ein ziemliches Gefummel. Das machen besser Erwachsene, denn es ist nicht ganz einfach. Man muss immer mit den Fingern innen gut andrücken. Ich habe zusätzlich innen Tesafilm über die Klebestellen geklebt, sonst wären die Laschen immer wieder abgegangen. Hier zeigt sich, wie gut es ist, die beiden schwarz gestrichelten Falzlinien in die „Gegenrichtung“ umzuknicken.

Bei der letzten Zacke schneidet Ihr auf einer Seite ein Stück der unteren, offenen Hälfte ab (siehe roter Pfeil auf dem Foto). Einerseits, um ein Loch zum Aufstecken des Sterns zu schaffen, andererseits, um das Festdrücken innen auch bei der letzten Zacke zu ermöglichen.

Stern von hinten mit „Aufsteckloch“

Fertig ist der 3D-Stern und kann auf die Zweigspitze gesetzt werden:

Der Stern sieht auch an einem Tannenzweig schön aus!

Ich wünsche Euch viel Freude beim Basteln!

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Transparentstern basteln (solche wie oben am Fenster)

Selbst gemachtes Geschenk für kleine Kinder: Knotenpüppchen

Tipps für einen stressfreien Heiligabend mit kleinen Kindern

 

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfleder sind markiert *

*

Simple Share Buttons