Familien-Wonnestunden im Februar: Drei Ideen für drinnen

Heute habe ich drei Ideen für schöne Gemeinsam-Momente mit Kindern, die zur winterlichen Drinnen-Zeit passen:

Wir sind auch im Februar noch viel drinnen. besonders in diesem Jahr, wo es in Berlin oft regnet und leider kaum schneit. Irgendwann haben die Kinder genug in Pfützen gepatscht, dann gehen wir nach Hause und machen es uns gemütlich.

Diese drei besonderen Aktivitäten machen uns im Februar glücklich:

1. Abräumkette

Mit der Abräumkette macht das gemeinsame Tisch-Abräumen Spaß

Unsere Kinder haben oft keine große Lust, den Tisch mit abzuräumen. Aber mit der Abräumkette machen die Kinder fröhlich mit: Wie bei einem Umzug bilden wir zwischen Esstisch und Spülmaschine eine Kette und geben das Geschirr wie bei einem Staffellauf immer nur an die nächste Person weiter, die es wiederum an die nächste Person weitergibt usw.. Besonders lustig wird es, wenn jedes Stück von der ersten Person in der Kette mit einem Wort angesagt wird, z.B. „Achtung, fettig!“ bei der Butterdose, „Krümel-krümel-krümel“ beim Brotkorb, „Glitschi-glitsch“ beim Rest Rührei usw. Finden unsere Kinder großartig und geben die Kurzansagen ebenso weiter wie die Geschirrstücke.

Bei uns hat es sich bewährt, wenn die Erwachsenen die ersten und letzten Glieder der Kette bilden. So kann der erste die Ansagen machen und der letzte das Geschirr gleich in die Spülmaschine einräumen.

2. Traumschloss malen

Wenn die Kinder schon gegenständlich malen können, macht es großen Spaß, gemeinsam auf einem großen Blatt Papier ein Traumschloss zu malen. Und zwar so, dass man in die Zimmer gucken kann. Wir malen mit unseren Mädchen meist ein Süßigkeitenzimmer, ein Schaukelzimmer, natürlich einen Pool auf dem Dach (mit Wasserfall), ein Kuschel- und Tobezimmer mit bunten Kissen und natürlich ein Ankleidezimmer, in dem lauter Prinzessinennenkleider hängen…

Gut eignen sich für diese Aktion die Rückseiten von alten Wand-Jahreskalendern oder Postern. Je größer das Blatt, desto größer kann man malen. Wir kleben das Papier dazu mit Klebefilm auf den Fußboden oder den großen Esstisch.

Eines unserer „Traumschlösser“ mit Schaukelzimmer, Dachgarten, Haustierzimmer, Torten- und Süßigkeitenzimmer, Kleiderzimmer, Kuschelräumen und rechts unten das Spielzimmer

3. Sachen suchen

Wenn man sich ein wenig Zeit zur Vorbereitung nimmt, macht eine moderne Sachensuche großen Spaß: Ihr fotografiert Gegenstände („Sachen“) in Eurem Zuhause und druckt die Fotos aus. Dann macht Ihr Euch gemeinsam auf die Suche nach den fotografierten Dingen oder Ecken. Hinweis: Man kann schwierig fotografieren, wenn man nur Ausschnitte von Dingen fotografiert:

Streifenstruktur: Mein Stifteglas

Wo genau stehen diese Bücher? Kinder haben es sofort raus.

Ein Stück Fußabtreter

Unser Schlüsselbord

Wo befinden sich diese Steckdosen?

Und wo dieser Nagel mit dem weißen Band?

Ich wünsche Euch viele gute Momente mit Euren Kindern im Februar! Erzählt gern, ob Ihr was hiervon ausprobiert habt und wie es war!

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Januar-Wonnemomente mit Kindern – 3 Ideen (passen auch für Februar)

Familien-Wonnemomente im November (passen auch für Februar)

Was Erwachsenen im Winter gut tut: 7 kraftvolle Ideen für drinnen

 

Passende Produkte

12 dicke 3 in 1 Buntstifte von Lyra, wasservermalbar, für 18,99 € (aktuell reduziert)

 

 

2 Kommentare, RSS

  1. Birgitt S. 6. März 2018 @ 14:47

    Die letzten Tage waren echt bitter bitter kalt… sehr unangenehm, sodass es fast unmöglich war raus zu gehen. Bei den niedrigen Temperaturen hat kein Kind Lust auf dem Spielplatz zu spielen, unsere auch nicht – was ich aber völligst verstehen kann. Denn bei der Kälte hätte ich auch keine Lust. Also muss man gucken, was man so drinne machen kann, damit keiner sich langweilt. Und die freie Zeit verbringe ich gerne mit der Familie. Unter der Woche sind alle sehr beschäftigt mit Schule, Arbeit und Vereine (Feldhockey und Hip-Hop-Tanzkurs)… das Wochenende ist für die Familie!

    Ich bin vor allem vom ersten Tipp sehr begeistert! Was eine tolle Idee. Wenn Aufgaben mit spielerischem Witz verbunden werden, dann merken Kinder gar nicht, dass es beispielsweise Aufräumen ist. Wenn viel gelacht wird, ist immer super Stimmung – und das liebe ich so sehr! Aber auch das Weinen oder traurig sein gehört zur Familie. Da muss man einfach miteinander reden. Man muss dann zum Beispiel auch erklären, dass es zwar doof ist, wenn was kaputt geht beim Spielen, aber solange es keine Absicht war nicht so schlimm ist. Mein Mann hat vor kurzem erst die Hausratsversicherung zu basler.de gewechselt. Es geht schnell, dass mal was versehentlich kaputt geht. Aber alles halb so wild! 🙂

    Vielen lieben Dank für die tollen Tipps! Das kommende Wochenende wird keinesfalls langweilig!
    LG 🙂 Birgitt

    • Maike Cölle

      Maike Cölle 6. März 2018 @ 15:53

      Danke, Birgit! Interessant, zum Thema Weinen/schlechte Stimmung und wie man damit umgeht in der Familie plane ich gerade einen Beitrag. Und für weiteres Drinnensein gibt es hier jeden Monat einen Beitrag mit Tipps für Glücksmomente in der Familie. Liebe Grüße an Euch und weiteren so viel Verständnis für die Kinder! <3

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfleder sind markiert *

*

Simple Share Buttons