Leichtes Mai-Abendessen: Gemüse-Pizza ohne Tomate mit Gartenkräuter-Salat

Eine leckere Pizza ohne Tomate, die auch Kindern schmeckt, passend zum warmen Mai-Wetter! Hier das Rezept:

Wie herrlich scheint uns die Sonne im Mai! Noch abends um acht kann man draußen sitzen und dem Gute-Nacht-Gezwitscher der Vögel lauschen. Wir ziehen in Kürze um, in eine grüne Oase mitten in der Stadt, wo die Kinder den ganzen Tag draußen spielen können. Wir haben heute den Tag im neuen Haus bzw. Gärtchen verbracht. Die Kinder sind seit acht Uhr morgens draußen gewesen, haben geholfen, Kräuter und Beeren zu pflanzen, sind mit den Nachbarskindern durch die Büsche gezogen, haben Verstecken in den Fliederbüschen gespielt, sind Fahrrad und Laufrad gefahren und Stelzen gelaufen.

Sie kamen todmüde, schmutzig und hungrig nach Hause, ganz so, wie man sich das als Eltern wünscht. Da kam die Pizza wie gerufen, die gerade dampfend aus dem Ofen kam. Beide Kinder mögen eigentich NUR Pizza Margherita, und deshalb war ich gespannt, was sie zu dieser Pizza ohne Tomaten sagen würden. Es hat ihnen hervorragend geschmeckt. Sie haben zwar nur von der „roten Hälfte“ gegessen (der mit der Paprika) und die leckere Zwiebel-Hälfte verschmäht, aber das war uns Eltern nur recht – denn die Zwiebel-Hälfte mögen wir viel lieber.

Den Salat habe ich mit frischen Kräutern aus dem Garten angemacht und er war ein Gedicht. Er schmeckte wie bei meiner Oma (und das will was heißen). Beides, Pizza und Salat, huldigen zutatenmäßig der Frühlingsfrische und der Kräuterzeit, die jetzt anbricht, und sind zusammen das perfekte Abendessen nach einem warmen Maitag voller Abenteuer.

Zutaten für die Pizza

  • Eine Packung frischen Pizza-Teig aus dem Kühlregal (oder selbstgemachten)
  • Olivenöl
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 300-400 g frischen jungen Spinat
  • 200 g Crème Fraiche
  • 1-2 rote Zwiebeln
  • 2 Packungen Mozzarella
  • ungefähr eine halbe Paprika
  • ein Sträußchen Zitronenthymian, normalen Thymian oder frischen Oregano
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für den Gartenkräuter-Salat

  • ein kleiner grüner Salatkopf (am besten frischen Kopfsalat)
  • eine Viertel Gurke
  • eine halbe Möhre
  • weißer oder brauner Balsamico
  • Sonnenblumenöl
  • für mich unverzichtbar: frischer Liebstöckel (der macht den Salat köstlich frisch!)
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Zitronenthymian
  • Salz
  • etwas neutralen Honig, z.B. Blütenhonig

Zubereitung Pizza

Den Ofen auf 220°C vorheizen. Ein Backblech dünn mit Olivenöl bestreichen. Den Pizzateig auf dem Backblech verteilen, in die Ecken drücken.

Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden (dürfen gern etwas dicker sein). Den Spinat gut waschen und in einem Sieb gut abtropfen lassen oder in einer Salatschleuder trocken schleudern.

In einer Pfanne etwas Olivenöl heiß werden lassen, die Hitze reduzieren und das Knoblauch sanft eine Minute anbraten (nicht braun werden lassen). Den Spinat hinzugeben und gut salzen. Unter Umrühren den Spinat zusammenfallen lassen (sollte nur wenige Minuten dauern), dann die Crème Fraiche hinzugeben und alles verrühren. Die Pfanne vom Herd nehmen. Ja nicht zu lang schmurgeln lassen.

Die Paprika in ca. 2×2 cm große Stücke schneiden. Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.

Die Spinat-CrèmeFraiche-Mischung auf dem Pizzateig verteilen. Pfeffern. Auf der einen Hälfte der Pizza die Zwiebelringe verteilen, auf der anderen die Paprika-Stücke. Kräftig salzen – diese Pizza verträgt viel Salz!

Über die ganze Pizza Mozzarella-Scheiben verteilen. Die Pizza in den Ofen schieben und ca. 15-20 min backen lassen. Immer wieder nachsehen. Der Teig sollte nicht zu braun werden.

Während die Pizza backt, den Salat zubereiten:

Zubereitung Gartenkräuter-Salat

Die Salatblätter vom Strunk zupfen und als Ganzes in Wasser waschen, danach abtropfen lassen oder trocken schleudern. Die Gurke streifig schälen, längs vierteln und in Stücke schneiden. In die Salatschüssel geben. Die Möhre ebenfalls schälen und grob in die Schüssel raspeln. Die Salatblätter in mundgerechte Stücke zupfen und zu Gurke und Möhre geben.

Für die Sauce etwas Salz mit Balsamico und einem Teelöffel Honig gut verrühren. Öl langsam unter kräftigem Rühren hinzugeben, so dass die Sauce bindet (ist nicht schlimm, wenn das nicht klappt).

Alle Kräuter fein schneiden. Thymianblätter je nach Dicke der Stengel vorher abzupfen/abstreifen.

Erst die Sauce, dann die Kräuter zum Salat geben und gut mischen.

Als Tipp: Dieses Essen kann man achtsam zu sich nehmen und sich damit etwas Gutes tun – denn wie hier beschrieben, sollten wir uns im Mai Gutes tun und uns sinnlich verwöhnen!

Guten Appetit und guten Genuss!

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