3-Minuten-Babybrei, den auch große Kinder lieben: Getreidebrei mit TK-Himbeeren

Wenn es richtig schnell gehen muss, gibt es bei uns Getreidebrei mit Himbeeren. Ist in 3 Minuten fertig, und die Kinder essen es immer gern.

Manchmal bin ich abends (oder auch mittags schon) zu müde und erschöpft, um noch Gemüse zu schälen und schnippeln, oder die hundert Kleinigkeiten auf den Tisch zu stellen, die eine vierköpfige Familie für ein kaltes „einfaches Abendbrot“ benötigt.

Wenn die Kinder auch schon müde sind, zählt jede Minute, um später Chaos und Misstimmigkeiten beim Zähneputzen und Zu-Bett-Gehen zu vermeiden.

In solchen Situationen gibt es bei uns Getreidebrei mit Himbeeren. Wir haben die Zutaten dafür immer im Haus, so dass ich jederzeit auf dieses Gericht zurückgreifen kann. Das Beste ist: Dieses Essen ist auch noch sehr gesund. Weil es also nur Vorteile hat, gibt es das bei uns ziemlich oft.

Was das Getreide betrifft, habe ich die besten Erfahrungen mit Hafer, Weizen und Dinkel gemacht. Gerstenbrei schmeckt herber und ist nicht jedermanns Sache. Andere Getreidesorten oder Körner wie Hirse müssen länger gekocht werden. Fürs erste Mal empfehle ich Hafer. Wir nehmen nicht gedarrten Hafer. Denn Darren ist eine Art Röstung, die wertvolle Vitalstoffe zerstört. Hafer aus Drogeriemärkten ist oft gedarrt, und das steht nur hinten drauf. Allerdings schmeckt gedarrter Hafer durch die leichten Röstaromen ziemlich lecker.

Hier das Rezept:

Zutaten für vier mittlere Portionen (z.B. für zwei Kinder und zwei Erwachsene)

  • 150 g Getreide oder Getreideflocken (z.B. Haferflocken)
  • 450 ml Wasser
  • ca. 75 ml frische Schlagsahne (ca. 5-10 EL, je nach Geschmack), oder Sahne-Ersatz
  • eventuell Rosinen, Agavendicksaft oder Honig zum Süßen
  • 2-3 Handvoll Tiefkühl-Himbeeren

Zubereitung

1. Das Getreide abwiegen und frisch mit der Haushaltsgetreidemühle grobschrotig mahlen bzw. die Getreideflocken abwiegen.

2. Die 450 ml  Wasser in einen Topf geben; noch nicht erhitzen. Getreideschrot oder -flocken in das kalte Wasser einrühren. Wenn das Wasser schon warm oder gar heiß ist, entstehen leicht Klumpen.

3. Nun die Mischung zum Kochen bringen, dabei gut aufpassen und immer wieder umrühren, damit das Getreide nicht am Topfboden ansetzt. Sobald es köchelt, nur noch einige Sekunden unter Rühren blubbern lassen und dann den Topf von der Kochstelle nehmen. Allerdings sollte der Brei dabei eindicken – aber nicht zu sehr, denn auch beim Abkühlen dickt er nochmal stark ein (das unterschätze ich gern und gebe an dieser Stelle nochmal Mehl hinzu, und dann wird der Brei zu fest). Die Konsistenz sollte etwa dickflüssig sein, so dass er sich noch gut gießen lässt.

Wer Rosinen einrühren will, tut dies jetzt und wartet kurz, bis diese etwas von der Flüssigkeit aufgesaugt haben. Dann wird die flüssige Schlagsahne eingerührt. Die Schlagsahne macht wett, dass der Brei mit Wasser und nicht mit Milch gekocht wurde.

Tipp: Je kürzer der Brei kocht, desto mehr wertvolle Vitalstoffe bleiben erhalten. Es gibt gesundheitsbewusste Menschen, die Brei nur auf maximal 40°C erhitzen, um die wertvollen Eiweiße nicht zu zerstören. Bei 40°C dickt der Brei aber nicht ein.

4. Wer keine Rosinen, aber trotzdem Süß mag, süßt den Brei nun mit Agavendicksaft oder Honig. Wir tun dies, weil die Himbeeren oft ziemlich sauer sind. Wenn Ihr nicht an Zucker gewöhnt seid, wird Euch die natürliche Süße des Getreidebreis ausreichen. Babys sollten möglichst keine Süße und keinen Honig bekommen.

5. Nun gebt Ihr auf jeden Teller ein paar TK-Himbeeren und gießt dann die noch heiße Breimasse darüber. Der warme Brei taut die Himbeeren auf; diese wiederum kühlen den heißen Brei. Win-win!

6. Abschmecken und genießen!

 

Meine Babys haben diesen Brei immer geliebt – und lieben ihn auch heute mit 4 und 8 Jahren noch!

 

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Ein Kommentar, RSS

  1. Avatar

    Roswitha 30. April 2017 @ 9:07

    Hallo guten Morgen liebe Maike,

    ich habe als meine 4 Kinder klein waren (nun zw. 24 und 34J.:)) auch solche Vollkorn-Breie gekocht in allen Variationen, gesüßt mit gedrückter Banane,
    auch herzhaft mit frischem fein geriebenem Gemüse, wie Möhren und Blumenkohl oder Broccoli, zur Abwechslung auch mal mit ein bisschen Butter oder nativem Pflanzenöl.
    Die Haferflocken sind besonders wertvoll, wenn sie selbst frisch geflockt werden, schmecken auch unerhitzt sehr lecker mit Obst und Sahne und ein paar Nüssen.

    Schöner Sonntag und 1. Mai, liebe Grüße!

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