Was Erwachsenen im Winter gut tut: 7 kraftvolle Ideen für drinnen

Besonders Eltern müssen auf ihre Kräfte achten. Jetzt ist die richtige Zeit für Wohltuendes wie Umräumen, Ausmisten und gemeinsamem Essen – 7 Dinge,  die Erwachsenen jetzt im Winter gut tun:

In der Winterzeit kann man drinnen viel Sinnvolles anstellen. Klar, Kuscheln, Lesen und Filme gucken gehört dazu. Aber es gibt noch ein paar andere Dinge, für die genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Man ist viel im Haus, und viele Menschen sind mit ihren Projekten oder der Umsetzung der guten Vorsätze beschäftigt. Ich empfehle, den dadurch terminlich dünneren Januar, Februar und März für Dinge zu nutzen, die man gern immer wieder aufschiebt. Denn Ende März winkt schon wieder Ostern, und im Frühling und Sommer sind die Wochenenden durch Kurzreisen, Landfahrten und Feierlichkeiten aller Art besetzt. Also, nutzt die dösige Zeit, gebt Euch einen Ruck und packt es jetzt an:

1. Umräumen

(und ja, das ist zwar erstmal anstrengend, setzt aber auch immense Kräfte frei!) Bei Familien muss ja immer mal um- und ausgeräumt werden. Wir haben gerade die beiden Kinderzimmer zusammen gelegt und ein Arbeitszimmer für mich eingerichtet. Das alles hat richtig frischen Wind und Schwung in unsere 4 Wände und auch in die Spielbeziehung der Kinder gebracht. Wenn Ihr über eine Umräum-Aktion jemals vage nachgedacht habt – ein trübes Winter-Wochenende ist eine gute Zeit, um das endlich anzupacken.

(Dazu passend hat Hans Natur gerade Kinder-Massivholzmöbel stark reduziert, nur mal so zum Thema „Gute Gelegenheit“).

2. Freunde zum Essen einladen

Urlaubsbilder schauen – wann hat man das zuletzt mit den Freunden gemacht?

Man macht es ja das ganze Jahr viel zu selten: Freunde zum Essen einladen. Ich meine damit nicht das spontane Einladen zum Abendbrot, wenn der befreundete Papa sein Kind vom Spielen abholt, sondern eine richtige Einladung mit Vorankündigung und „Was sollen wir mitbringen?“. Wir nutzen den Januar, um z.B. unsere ehemaligen Nachbarn und andere Freunde einzuladen, die wir viel zu lang nicht mehr gesehen haben.

3. Ausmisten

Immer gut: Sachen weggeben, verkaufen, spenden oder wegwerfen. Je weniger Dinge man hat, umso leichter lebt es sich. Das weiß jeder, und trotzdem häufen sich die Sachen in Keller und Nischen an. Besonders, wenn man Kinder hat. Jetzt ist die perfekte Zeit, um den einen oder anderen Winkel gründlich zu räumen, die ausgedienten Wintermäntel ans Rote Kreuz zu geben oder altes Spielzeug in die Flohmarktkiste zu räumen (wie hier bei uns). Wir haben im Zuge des Umräumens auch gründlich ausgemistet – fühlt sich herrlich an!

4. Briefe oder Karten schreiben

In Zeiten von WhatsApp und e-mails sind Briefe unmodern geworden. Wie schade! Es gibt sicher den einen oder anderen Menschen, der sich total über einen echten, handgeschriebenen Brief von Dir freuen würde. Es reichen ein paar herzliche Worte und ein „Ich denke an Dich“, und Du wirst einem Menschen ein Lachen ins Gesicht und ins Herz zaubern. Und nebenbei ist das Schreiben von Hand eine echt erfüllende Tätigkeit.

Wir schreiben im Januar meist einen Rundbrief an alle Freunde und Verwandten, mit Fotos vom letzten Jahr. Das schaffen wir nämlich vor Weihnachten nie. Hier lassen wir auf dem Ausdruck des Briefes Platz für ein paar persönliche, handgeschriebene Zeilen.

5. Handarbeits- und Handwerk-Projekte angehen

À apropos „Hand“: Da hinten in dem großen Korb liegt sie, die tolle, teure Strickwolle, die Du vor zwei Jahren mal gekauft hast, und dann kam das Baby, und Du hast die Zeit zum Stricken nie gefunden…. Jetzt wäre ein guter Moment, um aus der Wolle etwas Schönes herzustellen. Vielleicht eine Wolldecke fürs Baby? Oder doch einen Pulli für Dich? Oder einen Kaufmannsladen bauen? Ein Selbstporträt malen? Januar und Februar sind die besten Monate, um kreativ zu sein. Für Handarbeit und Handwerk haben die Menschen nämlich schon vor Hunderten von Jahren diese kalten, dunklen Monate genutzt. Erst im März heißt es wieder: „Im Märzen der Bauer sein Rösslein anspannt“.

Mein Mann hat letzten Winter eine Harfe für die Tochter gebaut.

6. Samen bestellen

Wer einen Garten hat, könnte einen kuschligen Winterabend nutzen und die Kataloge mit Pflanzen und Sämereien durchgehen. Vielleicht braucht der Garten ja mal wieder etwas Inspiration? Ich liebe es, in Pflanzenkatalogen zu blättern und mir den Garten meiner Träume auszumalen.

7. Sich selbst sinnvoll beschenken

Es gibt sicher das eine oder andere, das Du schon lang haben wolltest, es Dir aber nie gegönnt hast. Außerdem gibt es sicher Dinge, die Eure Küche, Euer Bastelschrank oder das Bad gut gebrauchen könnte: Ein Schaffell für „vor das Bett“? Elektrische Zahnbürsten? Filzwolle, Filznadeln und Filzklotz? Eine Nähmaschine? Wirklich gute Stifte fürs Kind? Eine Hängehöhle fürs Kinderzimmer? Eine Gartenbank, in die man etwas hineintun kann? Eine genau richtig große Teekanne? Endlich Kisten, um Kleinkram und Papiere sinnvoll zu ordnen?

Jetzt im Winter ist eine gute Zeit, um das Richtige in Ruhe zu finden und sich damit eine Freude zu machen. Mein persönlicher Tipp: Sich eine sehr gute Version von viel gebrauchten Haushaltsgegenständen besorgen, z.B. eine gute Haushaltsschere, richtig angenehme Unterwäsche oder eine hochwertige Wolldecke. Kurz: Lieber Weniges, aber Gutes anschaffen, gerade was die Alltagsdinge betrifft.

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