Wie Babys geborgen, gesund und sicher schlafen

Heute habe ich gute Tipps für eine gesunde, geborgene und sichere Schlafumgebung für Dein Baby:

Guter Schlaf ist für Babys und Kleinkinder enorm wichtig. Im Schlaf wachsen sie und erholen sich von den vielen Eindrücken des Tages. Außerdem entwickelt sich bei Babys das Gehirn während dem Schlaf, bildet Verknüpfungen und verarbeitet die Reize aus der Wachphase.

Deswegen ist eine gute Schlafumgebung für das Kind auch so wichtig. Die drei wichtigsten Stichworte dabei sind

  • GEBORGENHEIT
  • GESUNDHEIT
  • SICHERHEIT

1. Geborgenheit

Der wichtigste Punkt! Nur ein Baby, das sich geborgen fühlt, kann gut schlafen. Und ein Baby fühlt sich dann geborgen, wenn die Bezugspersonen fühl- und greifbar sind. Ein Baby braucht die Gewissheit, dass jemand da ist und für es sorgt, wenn es etwas braucht. Die Nähe der Eltern sollte mindestens beim Einschlafen und beim Aufwachen (auch in der Nacht) gewährleistet sein. Darum setzt sich bei aufgeklärten Familien das Familienbett immer mehr durch. Oder das Baby schläft in einem Beistellbett wie dem Babybay, das es bei Hans Natur in vielen Ausführungen und besonders preisgünstig gibt. Eine weitere Alternative ist es, das Babybett ins Elternschlafzimmer zu stellen. Das Baby in einem eigenen Zimmer schlafen zu lassen kommt für viele moderne Familien heutzutage nicht mehr in Frage.

Prompte Reaktion

Wenn das Baby aufwacht und durch Geräusche oder Weinen signalisiert, dass es etwas braucht (Nahrung, Windelwechsel oder einfach Nähe der Bezugspersonen), sollte man unbedingt direkt auf die Bedürfnisse des Babys reagieren. Damit vermeidet man, dass das das Baby und sein Urvertrauen leiden. Hört nicht auf etwaige Verwandte oder andere Mitmenschen, die Euch davor warnen, das Baby damit zu verwöhnen. Das ist uralter Humbug aus finsteren Zeiten – es ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass Kinder, die schreien gelassen werden, großen Schaden nehmen. Manchmal kann es genügen, das Baby leicht zu streicheln, ihm ganz sanft auf den Windelpopo zu klopfen (erstaunlicherweise mögen das einige Babys richtig gern und beruhigen sich dabei sofort), es ganz sanft am Rücken hin- und herzubewegen und/oder beruhigende Geräusche zu machen. Wir haben immer ein wenig gestreichelt und ganz ruhig und in tiefem Ton gesagt „Schön schlaaaafen, schön schlaaaaafen…“ Noch heute schlummern unsere Kinder nach kurzem nächtlichen Aufwachen sofort wieder ein, wenn ich diese Worte leise im vertrauten Ton raune.

Wenn sich das Baby durch Streicheln, Klopfen oder Raunen nicht beruhigen lässt, nimmt man es natürlich hoch, gibt ihm Milch/stillt es, wickelt es oder kuschelt ein wenig mit ihm, bis es wieder schläft. Weil man ja selbst bei solchen Aktionen nicht zu sehr wach werden will, sind Familienbett und Beistellbett einfach super Lösungen.

Auch durch die Auswahl der richtigen Bettwaren kann man eine geborgene Umgebung schaffen. Ein schönes Nestchen, ein guter, kuschliger Schlafsack und ein Betthimmel können hier hilfreich sein. Siehe unten bei „Gesundheit“!

Tipps für guten Babyschlaf und Schlafrituale findest Du in diesen beiden Blogartikeln:

Abend- und Einschlafrituale für Babys und Kinder: 20 Ideen und Tipps

Was Babys beim Schlafen hilft: 6 Tipps, die wirklich was bringen

2. Gesundheit

Um guten Schlaf sicher zu stellen, muss auch die Umgebung so gesund und natürlich wie möglich sein. Frische, schadstoffreie Luft und eine eher kühle als zu warme Raumtemperatur bilden die wichtigste Grundlage für gesunden Schlaf.

Unbedingt sollte man darauf achten, dass keine giftige Chemie im Schlafzimmer „herumschwirrt“. Dies stellt man sicher, indem man besonders für das Schlafzimmer nur natürlich behandelte Massivholzmöbel anschafft. Der Link führt zu einem ausführlichen Artikel hier auf dem Blog, warum Massivholzmöbel das A und O für eine gesunde Schlafumgebung sind.

Hinzu kommen natürlich gesunde Bettwaren für alle – von Matratze bis Schlafsack. Hier findest Du die Natur-Bettwaren von Hans Natur, die Du ohne Bedenken kaufen kannst, weil sie nur aus gutem, streng schadstoffgeprüftem Material bestehen. Links in der Seitenleiste kann man die Suche auf Artikelgruppen wie „Matratzen“ oder „Betthimmel“ eingrenzen.

Hier findest Du unsere optimalen, gesunde Matratzen für Babys und Kinder und hier einen Blogartikel, der auf die Vorteile von Naturfasermatratzen eingeht.

Hans Natur-Kindermatratze mit Bio-Baumwolle-Kernummantelung (für Tierhaar-Allergiker zu empfehlen; GOTS-zertifiziert)

Hier findest Du Nestchen, die den empfindlichen Babykopf im Gitterbettchen schützen und auch Sichtschutz für mehr Geborgenheit bieten:

Hier gibt es die schönsten Wiegenschleier für Babybetten, die für optimale visuelle Geborgenheit sorgen…

Hier unsere große Auswahl an Schlaf- und Strampelsäcken von Baumwolle bis Kamelhaar (zum Teil dramatisch preisreduziert!). Siehe unten, warum ein Schlafsack in der Babyzeit die richtige „Zudecke“ ist.

Manche Leute zögern ja, einem Baby ein Schaffell unter zu legen. Warum das aber eine tolle Lösung ist, kannst Du hier nachlesen. Hier findest Du unsere großartigen, preisgünstigen Naturfelle, die zum Teil waschbar sind:

3. Sicherheit

Der größte Horror für Eltern ist ja die Vorstellung vom Plötzlichen Kindstod. Mit Angstmache vor dem plötzlichen Kindstod kann man Eltern alles Mögliche einreden und sie zu dem krudesten Verhalten bringen. In dem Krankenhaus, in dem ich mein erstes Kind geboren habe, lagen noch diese unsäglichen Flyer herum, auf denen ein Messer in einem Bett zu sehen war, und die davor warnten, Kinder im Elternbett schlafen zu lassen, weil das den Plötzlichen Kindstod befördere. Dies ist längst widerlegt, aber man sollte unbedingt einige Punkte beachten:

  • Ganz kleine Babys schlafen sicherer auf dem Rücken. Seitdem die meisten Eltern ihre kleinen Babys auf dem Rücken schlafen lassen, ist der Plötzliche Kindstod zurückgegangen. Das Risiko für den Kindstod sinkt jedoch mit zunehmenden Babyalter. Wenn Kinder sich allein umdrehen können, hat man es ja sowieso nicht mehr unter Kontrolle.
  • Um das Baby vor Erstickung zu schützen, besser im Schlafsack als unter einer Decke schlafen lassen. Manche Kindern werden zum (Ein-)Schlafen auch gern „gepuckt“, d.h. man wickelt eine Decke recht fest um sie, so dass sie wie im Mutterleib eine Begrenzung spüren. Aber nicht alle Babys mögen das.
  • Um ein Einsinken der Nase zu verhindern, kein Kissen für Babys! Babys brauchen kein Kopfkissen, im Gegenteil, es kann gefährlich sein!
  • Keine zu weiche Matratze, und am besten eine atmungsaktive Naturfasermatratze wählen (hier zu den Matratzen bei Hans Natur; besonders zu empfehlen die atmungsaktiven Kokosfasermatratzen).
  • Zigarettenrauch gehört nicht ins Schlafzimmer, schon gar nicht, wenn ein Baby dort schläft. Zigarettenrauch gehört nicht mal in die Nähe von Babys.
  • Eltern, die Alkohol getrunken haben oder anderweitig unter dem Einfluss von Drogen oder bestimmten Medikamenten stehen, sollten ihr Kind nicht mit ins Elternbett oder „zwischen sich“ nehmen. Die Gefahr, dass das Baby aufgrund verminderter Reaktionsfähigkeit oder zu tiefem Schlaf unter die Elternbettdecke gerät, ist zu hoch.
  • Natürlich sorgt man auch dafür, dass das Baby nicht aus dem Bett herausfallen kann. Im Familienbett schläft das Baby zwischen zwei Erwachsenen oder an der Wand (wenn das Bett an der Wand steht).
Ich wünsche Euch allen und Euren Babys und Kindern einen geborgenen, gesunden und sicheren Schlaf!

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