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Kleine Kinder essen anfangs noch munter drauf los und probieren nahezu alles, was Sie zwischen die Finger bekommen. Sind die Kinder ein wenig älter, ändert sich das Essverhalten häufig und plötzlich wird alles, was doch vorher als so lecker empfunden wurde, strikt abgelehnt. Sind das bereits erste Anzeichen einer handfesten Essstörung? Es gibt Kinder, die in solch einer Phase sich nur noch von wenigen  Lebensmitteln ernähren und Eltern schier verzweifeln, weil sie sich ängstigen, dass das Kind zu wenig, zu einseitig und zu ungesund isst. Muss man sich sorgen?

Weiterlesen Schlechter Esser – Ist das eine Essstörung?
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Bist du schwanger und noch unentschlossen, wie du entbinden möchtest? 98% aller Neugeborenen in Deutschland erblicken das Licht der Welt in einem Krankenhaus. Nur ein kleiner Prozentsatz wird Zuhause geboren. Viele werdende Eltern sind mit einer Klinik-Geburt nicht wirklich glücklich, doch der Sicherheitsaspekt, den ein Krankenhaus bieten kann, ist dann häufig ausschlaggebend für die Entscheidung – für eine ambulante Geburt.

Weiterlesen Die ambulante Geburt
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Der Kindergarten Start ist ein großer Schritt, nicht nur für das Kind, ebenso für die Eltern. Ganz gleich, ob ihr euch für einen Montessori-  einen Wald- oder zum Beispiel für einen Freinetkindergarten entscheidet,  die Zeit der Kindergarteneingewöhnung ist aufregend – für die ganze Familie. Wie du diese Phase entspannt gestaltest und dein Kind sich im Kindergarten schnell gut aufgehoben fühlt, erfährst du hier.

Weiterlesen Kindergarten Start – Eingewöhnung leicht gemacht
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Mein Kind nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau…

Irgendwann entdeckt ein jedes Kind, dass man nicht immer zwingend die Wahrheit sagen muss. Damit meinen wir keine Phantasiegeschichten im Kleinkinderalter, sondern bewusste Lügen, die Kinder ab 5, 6 Jahren zum Besten geben. Wie erklärt man seinem Nachwuchs den Unterschied zwischen Notlügen und „bösen“ Lügen? Was lebst du deinen Kindern vor? Und was steckt hinter diesen Lügen, denn heißt es nicht, jede Lüge hat ihren Grund?

Weiterlesen Wie reagieren, wenn das Kind lügt?
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Kinderreiche Familie – Aufwachsen mit 14 Geschwistern

Björn (47) ist bei HANS NATUR ein hochgeschätzter und liebenswerter wie patenter Kollege. Wenn Björn nicht bei uns das Lager leitet, kümmert er sich um seinen Hof „Fraulundhof“ (und die dazugehörigen Ferienwohnungen), auf dem er und seine Familie leben.  Beim Schreiben des Blogartikels „Plädoyer für kinderreiche Familien“ fiel mir siedend heiß ein, dass Björn ja der ultimative Ansprechpartner in Sachen Großfamilien ist. Der Gute ist nämlich mit 14 Geschwistern aufgewachsen. Björn hat einem Interview zum Thema kinderreiche Familie sofort zugestimmt (1000 Dank dafür, lieber Björn).

Weiterlesen Die kinderreiche Familie – das Interview
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Deutschland steht nicht gerade ganz oben auf der Liste der familienfreundlichsten Länder. Im Durchschnitt bekommen Frauen in Deutschland 1,57 Kinder. Wenig, nicht wahr? Doch wie reagieren oder was denken wir, wenn an uns zum Beispiel eine 7-köpfige, kinderreiche Familie vorbeigeht? Sind 2 Kinder perfekt und wird es ab 4 Kindern grenzwertig?Für Familien mit 3 Kindern oder mehr gibt es Begriffe wie Mehrkinderfamilie oder kinderreiche Familie. Schnell werden Eltern von 3 oder mehr Kindern verurteilt. Derbe Sprüche fallen, die Nase wird gerümpft und Fragen in den Raum geworfen wie: „Wie wollen sie all den Kindern gerecht werden?“ oder „Da bleibt man als Paar doch garantiert auf der Strecke!“

Kinderzeichnung, viele Kinder, Hand in Hand

Wir finden, man sollte kinderreiche Familien mehr unterstützen

Eines steht fest, Eltern von Großfamilien haben Mumm. Sie schätzen vorab ihre Kräfte und Ressourcen ein, sie sind Organisationstalente. Und: Sie entscheiden sich für viele Kinder – für das pralle Leben. Warum denkt die Allgemeinheit dann oftmals so abschätzig über kinderreiche Familien?

Vielleicht fehlt uns einfach die Vorstellungskraft. Wir haben Zuhause eine kleine, 3-4-köpfige Familie und selbst bei uns herrscht manchmal „High Life in Dosen“. Nicht selten ist unser Akku leerer als leer und uns plagt das schlechte Gewissen, ob das alles so richtig ist, wie wir als Elternteil und Familie leben und  erziehen. Wenn es uns schon häufig schwer fällt, wie soll das in einer Familie mit zum Beispiel 6 Kindern funktionieren?

Manchmal fühlt man sich als Familie einfach nicht fertig, nicht komplett

Kennst du das? Natürlich gibt es Eltern, die von Beginn der Familienplanung an wissen, wie viele Kinder sie möchten und setzen dies dann auch genauso um. Doch dann und wann kommt das, was wir Leben nennen, dazwischen. Ein erneuter Kinderwunsch stellt sich wieder ein. Irgendwie fühlt sich die Familie noch nicht komplett an und man bespricht seinen Wunsch mit dem Partner. So werden aus geplanten zwei  Kindern vielleicht drei. Dann gibt es noch die unverhofften Schwangerschaften und es fühlt sich gut und richtig an, die Familien zu vergrößern.

Große Familie

Eltern, die sich für ein Familienleben mit vielen Kindern entscheiden, pfeifen auf die Erwartungshaltungen der anderen. Sie leben ihr kleines, großes Glück. Zudem entstehen heutzutage mehr Patchwork-Familien und so werden aus 2 „normal“ großen Familien, dann kinderreiche Familien.

Immer knapp bei Kasse?


Selbstverständlich gibt es kinderreiche Familien, bei denen es keinen großen finanziellen Unterschied ausmacht, ob nun 3 oder 5 Kinder durch das Haus toben. Leider ist dies aber nur ein kleiner Prozentsatz. Andere Familien müssen sehr wohl auf ihre Ausgaben achten, sei es mit zwei Kindern und mit mehr als 3 Kindern erst recht. Das geht bei der Miete, dem großräumigen Auto und der Kleidung für die Kids los, Ausflüge in Zoos oder Freizeitparks sind der pure Luxus und Klassenfahrten oder Urlaubsreisen reißen tiefe Löcher in die Familienkasse oder sind schlicht weg gar nicht realisierbar.

Einzelkind

Kritiker können nun sagen: „Siehst du, die können ihren Kindern nichts bieten. Immer müssen Eltern kinderreicher Familien auf jeden Cent achten. Die armen Kinder!“ Ist das so? Und was sollte man seinen Kindern „bieten“ können? Ist es nicht viel wichtiger, ein positiv gestimmtes, liebevolles Elternhaus zu bieten, als spektakuläre Ausflüge und die neueste Mode für Kids?

Und: Es gibt so viele Familien, die ganz bewusst auf ein weiteres Kind verzichten (müssen), weil die finanziellen Möglichkeiten einfach nicht gegeben sind.  Mehrkinder-Familien sollten endlich größere Akzeptanz und Unterstützung erfahren, auch finanziell!

Wie siehst du das? Bist du selbst Teil einer großen Familie oder findest du das Gründen einer kinderreichen Familie verantwortungslos? Wir freuen uns über Zuschriften. Nächste Woche kommt übrigens an dieser Stelle unser Kollege Björn zu Wort, der mit 14 Geschwistern groß geworden ist.

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Eingelaufener Schlafsack

Pflegen und Waschen von Wollkleidung? Ganz einfach!

Du liebst deine Wollkleidung und möchtest lange Freude daran haben? Wir haben für dich zusammengefasst, wie du deine Wollsachen wäschst, pflegst und hegst und was es zu beachten gilt, damit deine  Wollkleidung aus Naturfasern schön und kuschelig bleibt.

Wolle ist eine Naturfaser mit ganz hervorragenden Eigenschaften. Sie ist eine natürliche Funktionsfaser.  Schurwolle kann von vielerlei Tieren stammen, zum Beispiel vom Merinoschaf, vom Alpaka oder von der Ziege.  Je feiner die Wolle, umso anschmiegsamer und weicher ist das Textil. Lege Wert darauf, dass du Produkte aus Schurwolle (kbT) kaufst, um sicherzustellen, dass die Wolle aus artgerechter Tierhaltung stammt.

Immer wieder erreichen uns Anfragen unserer Kunden, wie genau sie nun ihre Wollkleidung waschen sollen und leider auch Retourensendungen, in denen klitzekleine, verwaschene und verfilzte Wollpullover, Leggings und Co an uns zurück gesendet werden. Dabei ist es wirklich einfach, seine Wollkleidung richtig zu waschen.  Setze dabei auf Wasch-und Pflegemittel mit passendem pH-Wert, die frei sind von chemischen Duft- und Konservierungsstoffen und sich speziell für Bio-Wollprodukte eignen.

Weiterlesen Wie du deine Wollkleidung richtig wäschst und pflegst
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Wie war das damals bei euch? Taschengeld- Sparfuchs oder dauerpleite?

Könnt ihr euch noch erinnern? Seid ihr gut mit eurem Taschengeld über die Runden gekommen? Oder gab es zum Monatsende immer zähe Verhandlungen zwischen euren Eltern und euch, mit dem Ziel einen Taschengeldvorschuss zu ergattern? Damit das Thema Taschengeld nicht zu einer leidigen Angelegenheit wird, sondern für euer Kind ein tolle Möglichkeit darstellt, den ersten Umgang mit seinen Finanzen zu üben, haben wir hier Infos und Hilfreiches rund um das Thema „Kinder und Taschengeld“ für euch zusammengestellt.

Häufig beginnen Kinder mit ca. fünf, sechs Jahren sich für das Thema Geld zu interessieren. Dies ist ein guter Zeitpunkt, die Kleinen mit den unterschiedlichen Geldstücken und Geldscheinen vertraut zu machen.  Zu Beginn genügt ein kleiner Taschengeld Betrag wie 50 Cent oder 1 €/Woche und vielleicht ein Sparschwein oder Kindertresor, in dem das Taschengeld gehortet werden kann.  Oftmals fangen die Kinder nun beim gemeinsamen Einkaufen an, nach den Preisen von Lebensmitteln, Süßigkeiten, Comic-Heften etc. zu fragen und staunen nicht schlecht: ganz schön teuer! Nun entwickelt sich zum ersten Mal ein Gefühl für den Wert der Dinge.

Weiterlesen Taschengeld für Kinder
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Bei Schwangeren zeigt sich im letzten Drittel der Schwangerschaft der sogenannte Nestbautrieb. Es ist für die werdende Mama ein beruhigendes Gefühl, wenn sie weiß, dass das Kinderzimmer fertiggestellt ist, wer in der Wochenbettzeit unter die Arme greift und das die Kliniktasche für die Geburt fertig gepackt ist. Apropos: Was gehört eigentlich in die Kliniktasche?

Nützliches und Wohlfühldinge

Wir möchten dich mit ellenlangen Listen verschonen und führen hier wirklich nur das auf, was wir bei unseren Geburten und den Tagen danach als gut und wichtig empfunden haben. Wir finden zum Beispiel, dass Wohlfühlkleidung ein absolutes Muss ist. Selbstverständlich dürfen die Dokumente nicht fehlen, die du im Krankenhaus vorlegen musst.

Bitte bedenke aber auch, dass jeder von uns, unterschiedliche Bedürfnisse hat und die Dinge variieren können. Was für den einen totaler Nonsens ist, ist für die nächste ein „Must Have“. Die Kliniktasche kann 4 bis 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin gepackt werden, dann ist, wenn es losgeht, alles schnell zur Hand.

Wenn etwas fehlen sollte…

Dinge wie Binden und konventionelle Windeln haben wir nicht mit auf die Kliniktaschen Packliste geschrieben. Nach unseren Erfahrungswerten bekommst du diese Dinge in der Klinik gestellt. Bitte bedenke ebenfalls (und das ist doch wirklich beruhigend zu wissen), falls etwas fehlen sollte, ist dies kein Weltuntergang. Wenn du nicht gerade im letzten Winkel der Welt dein Kind gebärst, kann alles schnellstens im Nachhinein besorgt werden.

Was gehört in die Kliniktasche?

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Krankenversicherungskarte
  • Wenn vorhanden: Heiratsurkunde der werdenden Eltern oder beide Geburtsurkunden
  • Krankenhauseinweisung vom behandelnden Gynäkologen, wenn vorhanden
Mutterpass
  • Einige Shirts
  • Jogginghose
  • Nachthemden oder Pyjamas, die vorne zu öffnen sind (praktisch beim Stillen)
  • Still BHs
  • Kuschelsocken
  • Slips, bitte keine klitzekleinen Unterhosen. Nach der Geburt müssen größere Binden hineinpassen können.
  • Hausschuhe
  • Bademantel
  • Jacke
Socken sollten in die Kliniktasche

Pflege

  • Lippenpflegestift
  • Cremes
  • Shampoo und Seife
  • Stilleinlagen, wenn du deine eigenen und nicht die des Krankenhauses nutzen möchtest
  • Kosmetik
  • Bürste
  • Zahnputzzeug
  • Deo

Sonstiges

  • Brille oder Kontaktlinsen
  • Haarband
  • Handy samt Ladekabel
  • Süßigkeiten, Nüsse oder Ähnliches
  • Geld
  • Etwas zum Lesen
  • Schmutzwäsche-Beutel
  • ggf. Handtücher und Waschlappen

Fürs Baby

  • Babyshirts
  • Strampler
  • Bodys
  • Jacke
  • Spucktücher
  • Mützchen
  • Babydecke
  • ggf. Stoffwindeln und Windelhose
  • Babyschale (kann Papa mitbringen, wenn er euch abholt)
  • Socken oder Babyschuhe

Für Individualisten

Tue dir selbst einen Gefallen und schleppe nicht so viel Unnötiges mit ins Krankenhaus. In den ersten Tagen und ja generell im Wochenbett geht es doch hauptsächlich um Nähe und Geborgenheit, um das Bonding zwischen deinem Baby und dir. Schlaf, Ruhe, Stillen und Kuscheleinheiten sind nun wichtig und  diese Dinge kann man nicht in die Kliniktasche packen. 😉

Wichtig ist, dass du dich rundherum wohl fühlst. Hast du zum Beispiel ein Kuschelkissen, ohne dass du nicht einschlafen kannst, nimm es mit! Liebst du Lavendelduft? Dann nimm doch ein Duftsäckchen mit oder ein Lavendelöl. Vielleicht möchtest du diese aufregende Zeit in einem Tagebuch festhalten, dann packe es ein und denke an einen Stift.

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Beim Thema Familienbett gehen die Meinungen weit auseinander. Einige Eltern halten das Co Sleeping für Eltern und Kinder für eine selbst aufgebürdete Last, andere wollen das Familienbett nie wieder missen. Verwöhnt man sein Kind im Familienbett zu sehr? Bleibt das Liebesleben auf der Strecke und wann bitteschön, verlassen die Kinder das Familienbett, um im eigenen Bett zu schlafen?

Beim bindungsorientierten Erziehen, dem Attachment Parenting ist das Familienbett ein fester Bestandteil. Warum schlafen wir Erwachsenen zu zweit, verlangen aber von unserem Baby, bzw. Kind, allein in seinem Kinderzimmer zu schlafen?  Es gibt etliche Ratgeber für Eltern, die mit konsequenten, oftmals auch mit harten Regeln aufzeigen, wie das Baby oder Kind in seinem Bettchen schnell ein- und auch durchschläft. Ist das beziehungsorientiert? Ist das kindgerecht?

Back to the roots – zurück zum Familienbett

Und was ist mit den Eltern? Elternsein von einem Baby oder Kleinkind kann fordernd und auch anstrengend sein. Mütter und Väter sehnen sich nach ein wenig Pause und Freiraum. Da soll man das Baby auch noch mit ins Bett nehmen? Hat man dann gar keinen Rückzugsraum mehr und wo bleibt man als Paar ab?

Fakt ist: Die meisten Eltern sind hellauf begeistert vom hauseigenen Familienbett. Das Bedsharing bietet allerlei Vorteile und knüpft ein zusätzliches Band zwischen Eltern und Kind. Früher war es Gang und Gäbe, dass die gesamte Familie sich den Schlafplatz teilte – sei es nun aus Platzgründen, um sich gegenseitig Körperwärme zu schenken oder aus Gründen der Sicherheit. In vielen anderen Ländern wären Eltern entsetzt, wenn wir Europäer davon erzählen, dass wir unseren Säugling nachts alleine, in seinem Kinderzimmerbett unterbringen, statt ihn die Nestwärme von Mama und Papa spüren zu lassen.

weinendes Kind

Beistellbett oder „Babybalkon“

In den letzten Jahren ist die Nachfrage an Beistellbetten stark gestiegen. So ein Beistellbett ist etwas Bereicherndes, denn die stillende Mutter muss sich zum Stillen nicht aus dem Bett quälen, sondern kann zum Baby anlegen das Kind einfach mit ins Bett holen. Einige Eltern bauen auch ein klassisches Babybett so auseinander, dass es mit der offenen Seite am elterlichen Bett stehen kann. Der Vorteil: Man hat durch ein Beistellbettchen mehr Platz im eigenen Bett. Einige Eltern haben Angst, dass sie sich im Schlaf auf ihr Kind rollen oder es versehentlich zudecken.  Die kann natürlich keinesfalls mit einem Beistellbett geschehen.

Baby im Beistellbettchen

Sicher schlafen

Um das Schlafen im Familienbett sicherer zu gestalten, solltest du das Bett mit einem Stillkissen als Begrenzung ausstatten  und auf große Kissen verzichten. Wir empfehlen dir, deinem Kind einen Baby Schlafsack anzuziehen, statt es unter deine große Decke zu nehmen. Babys, deren Eltern Raucher sind, sollten gar nicht bei Mama und Papa schlafen, da dies das Risiko für einen  plötzlichen Kindstod erhöhen kann.

Achte auf eine gesunde Schlafzimmer-Temperatur, damit dein Baby nicht überhitzt. Übrigens eignen sich Wasserbetten nicht als Familienbett und zudem solltest du dein Baby auf einer festen Matratze schlafen lassen. Die kleine Wirbelsäule ist nämlich noch nicht komplett ausgereift und benötigt Unterstützung durch eine festere Unterlage.

Familienbett – vielleicht nicht für jedermann geeignet

Jeder muss für sich herausfinden, ob das Familienbett eine attraktive Lösung für ihn ist. Beide Partner sollten diesen Wunsch hegen, ansonsten sind Meinungsverschiedenheiten und Reibereien vorprogrammiert. Wenn du jemand bist, der zu einem unruhigen Schlaf neigt oder unter Einschlafproblemen leidet, ist das Familienbett vielleicht nichts. Das Schlafen im gemeinsamen Bett mit deinem Kind kann sich aber ebenso positiv auswirken, und ihr schlaft alle wesentlich besser.

Die meisten Eltern sagen, dass es dann und wann mal unruhige Nächte, zum Beispiel durch Krankheit gibt, aber die Nähe zueinander und das gemeinsame Aufwachen unbezahlbar schön sind.

Viele anfängliche Probleme lösen sich von selbst

Wie Co sleeping für die Familie am besten funktioniert, muss jede Familie für sich selbst herausfinden. Anfängliche Sorgen über unterschiedliche Zubettgeh- und Aufstehzeiten, zu viel Gerangel im elterlichen Bett, welche Größe das Familienbett haben sollte, damit alle komfortabel schlafen können oder ob man das Kind mit Bedsharing zu sehr verwöhnt, lösen sich von selbst.

Baby auf dem Bauch

Das Liebesleben der Eltern

Eines der ersten Argumente, das genannt wird, wenn es um Pro und Contra beim Thema Familienbett geht: „Da bleibt ja das Liebesleben komplett auf der Strecke.“ Hört man sich allerdings bei Eltern um, die ein Familienbett ihr Eigen nennen, heißt es oft: „Sex muss ja nicht zwingend im Bett stattfinden. Wir sind da jetzt wesentlich erfinderischer.“  Viele Eltern empfinden diese Abwechslung, als sehr erfrischend und belebend für die Beziehung.

Das Familienbett selber bauen

Auch hier sind die ausgewählten Maße individuell auf die Schlafbedürfnisse der Familienmitglieder abzustimmen. Macht ihr euch beim Schlafen extrem breit? Wieviel Familienmitglieder schlafen im Familienbett?

Eine Liegefläche mit 1,80 m Breite wird für 2 Personen und zwei Halbe 😉 schnell zu klein.

Im Internet erhaltet ihr zahlreiche Anleitungen für den Bau eines Familienbettes und müsst so nicht zwingend ein fertig hergestelltes Bett kaufen.

Wenn ihr handwerklich nicht so versiert seid, kann man selbstverständlich auch ein Familienbett beim Möbelhändler kaufen.

Viele Möbelhersteller haben mittlerweile den Trend zum Familienbett aufgegriffen, die Auswahl ist um einiges größer als noch vor ein paar Jahren. Besucherritzen verschwinden durch Matratzenkeile.

Wann schlafen die Kinder in ihrem eigenen Bett?

Die Antwort lautet: Wenn die Kleinen so weit sind. Meistens ist dies viel früher der Fall, als die Eltern meinen. Es ist ganz natürlich, dass in Kindern irgendwann der Wunsch entsteht, in ihrem eigenen Bett zu schlafen. Einige Kinder möchten ab ca. 3 Jahren in ihrem Bettchen schlafen, andere benötigen Mamas und Papas Nähe noch bis kurz vor der Einschulung.

Dann gibt es natürlich Situationen, in denen auch ältere Kinder das Familienbett „reaktivieren“. Nichts ist tröstender bei Kummer oder Krankheit, als bei Mama und Papa zu schlafen und das sollte den Kindern auch gewährt werden.

Familie kuschelt im Bett

Manchmal klappt es einfach nicht

Vielleicht hast du bereits in der Schwangerschaft von einem Familienbett geträumt und das Bett stand zum Ende der Schwangerschaft schon fix und fertig in eurem Schlafzimmer. Ganz gespannt probiert man als kleine, neue Familie das Bett aus und zieht nach einigen Wochen das Fazit: „Das habe ich mir aber anders vorgestellt“. Dies kann verschiedene Gründe haben. Die ersten Wochen und Monate mit dem Baby sind eh sehr aufregend und mitunter zehrend. Das bedeutet, man benötigt unbedingt einen guten Schlaf, um sich fit zu fühlen und zu regenerieren.

Wenn du zu den empfindlichen Schläfern gehörst, fällt es dir sicherlich schwer, dein Baby nachts zu stillen und durch zu wenig Platz oder das Schnarchen deines Partners immer wieder wach zu werden. Erholt fühlst du dich am nächsten Morgen dadurch nicht, eher wie „durch den Wolf gedreht“.

Wir sind nicht die Familienbett Sippe

Manchmal halten sich Kind und Eltern unfreiwillig die Nacht über wach. Stets herrscht eine gewisse Unruhe. Das ist nicht schön, weder für die Eltern, noch für das Baby. Es gibt durchaus Familien, für die das getrennte Schlafen erholsamer ist, als auf Biegen und Brechen das Schlafen im Familienbett durchzusetzen.

Falls dies bei euch der Fall sein sollte, mache dir klar, dass das keine Art Niederlage ist, sondern nur wieder einmal beweist, wie unterschiedlich wir und unsere Bedürfnisse sind. Gemeinsames Kuscheln im Bett kann ja dennoch stattfinden.

Wir wünschen dir und deiner Familie erholsame Nächte.

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