Harmonisch Zähneputzen mit kleinen Kindern

Tipps zum Zähneputzen mit kleinen Kindern – mit Interview mit meinen Töchtern:

Zähneputzen mit kleinen Kindern ist normalerweise nicht die liebste Beschäftigung von Eltern. Ich habe so einiges zum Thema Zähneputzen erlebt in meiner zehnjährigen Zeit als Mutter. Weil Hans Natur gerade so schöne neue Bambus-Zahnbürsten im Sortiment hat und wir uns die auch gleich bestellt haben, möchte ich heute meine 5 wichtigsten Learnings zum Thema „Zähneputzen mit kleinen Kindern“ mit Euch teilen.

Nicht schimpfen und nicht drängen

Schimpfen, motzen und drängen wirkt (wie fast immer) absolut kontraproduktiv. Damit macht man dem Kind das Zähneputzen leider nicht schmackhaft. Meine Kinder haben mir im Interview (siehe unten) bestätigt, dass „Gedrängt-Werden“ ihnen überhaupt nicht geholfen hat.

Niemals zwingen!

Euch aufgeklärten Eltern muss man das ja glücklicherweise nicht sagen, Aber ich schreib’s trotzdem nochmal nieder: Bitte zwingt Eure Kinder niemals zum Zähneputzen, vor allem nicht mit Festhalten oder „gewaltsamem Selberputzen“. Das ist Gewalt gegen Kinder und fügt dem Kind (und Eurer Beziehung) viel mehr Schaden zu als das Zähneputzen nutzt. Es gibt andere Wege. Wenn das Kind super müde oder überreizt ist und sich mit Händen und Füßen gegen das Zähneputzen wehrt, dann bringt es einfach ganz schnell ins Bett – aber bitte nicht „als Strafe“. Und ja, ohne Zähneputzen, und zur Not dreckig und in Tageskleidern. Denn alle „krassen Maßnahmen“ bringen mehr Schaden als Nutzen.

Die richtige Uhrzeit

Die richtige Zeit ist wichtiger als man denkt. Wenn Kinder nach einem langen Tag müde und/oder überreizt sind, sind sie (wie wir Erwachsenen auch) nicht mehr so kompromissfähig bzw. schaffen es nicht mehr so leicht, sich selbst zu überwinden. Kinder wollen immer gern das tun, was uns Eltern gefällt, aber manches geht eben in bestimmten Momenten einfach nicht (überleg mal, wie es Dir abends geht, wenn Du todmüde bist und weißt „Eigentlich müsste ich jetzt noch das und das machen…“).

Eine wichtige Bedingung für harmonisches Zähneputzen ist es, dass das Kind nicht total fertig und groggy ist. Deswegen ist mein ultimativer Tipp: Nicht zu spät Abendbrot essen, und danach sofort Zähne putzen. Man kann ja danach immer noch mit Papa toben oder Bücher vorlesen. Aber das Zähneputzen ist dann schon geschafft.

Ablenken mit Spaß und Storys

Was die Kinder wirklich zum Zähneputzen motiviert, ist Ablenkung durch Spaß und lustige Geschichten. Sowieso sind wir Eltern ja dabei, wenn das Kind Zähne putzt (und machen vielleicht sogar mit, siehe unten). Unseren Kindern hat es immer sehr geholfen, wenn ich beim Zähneputzen eine lustige Geschichte erzählt habe. OK, da prusteten sie natürlich ganze Ladungen Zahnpasta an den Spiegel, aber sie putzten und putzten und putzten. Denn wenn sie aufhören mit Schrubben, stoppt die Geschichte. Wenn die Geschichte lustig und die Witze richtig doof sind, geht es am besten.

Es gibt mittlerweile auch Zahnputz-Apps für Kinder, die sehr gut helfen, wie mir schon berichtet wurde. Unsere Sache ist das nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass das damit sehr gut klappt.

Mitmachen

Es kann helfen, wenn wir Eltern immer ganz selbstverständlich mit Zähne putzen. Bei uns war das nicht so der Knüller, aber ich habe von anderen Eltern gehört, dass es bei ihnen damit super klappt. Gerade die ganz Kleinen wollen ja immer machen, was Mama und Papa tun. Da kann es absolut hilfreich sein, das gute Vorbild zu sein und zu zeigen, wie es geht. Nachahmung anzuregen ist ja in vielen Fällen ein gutes Mittel.

Die richtigen Utensilien

Meine Kinder legen Wert auf schöne Zahnbürsten, und natürlich muss die Zahnpasta auch gut schmecken. Wir steigen gerade erst auf Bambus-Zahnbürsten um (danke, Hans Natur, die neuen Hydrophil Zahnbürsten aus nachwachsenden Rohstoffen haben uns den finalen Anstoß gegeben!). Von denen sind die Kinder begeistert. Sie mögen Form und Farben (siehe Interview unten), aber vor allem überzeugt sie der Umweltschutz. Das kann man auch kleinen Kindern schon erklären („Plastik macht Tiere und Menschen krank, deswegen haben wir diese schönen Zahnbürsten aus Holz!“).

Kindern kann man ja keine scharfe Sole-Zahncreme zumuten. Als unsere Kinder noch Milchzähne hatten, benutzten sie die Kinder-Zahncreme von Weleda. Ich selbst benutze die rote Sole-Ratanhia-Zahnpasta von Weleda (unterstützt das Zahnfleisch), die beide auch bei Hans Natur erhältlich sind.

Interview mit meinen Kindern zum Thema „Zähneputzen“

Ich wollte es mal wissen und habe meine Kinder zum Zähneputzen und zu den neuen Hydrophil Bambus-Zahnbürsten von Hans Natur befragt:

Wie fällt Dir Zähneputzen leicht?

Tochter 1: Wenn ich abgelenkt werde! Am schönsten ist es, wenn Mama oder Papa dabei eine Geschichte erzählt. Dann denke ich gar nicht mehr ans Zähneputzen, sondern putze einfach so vor mich hin.
Tochter 2: Wenn Mama Witze macht – am besten ganz blöde Blödelwitze!

Was gefällt Dir am Zähneputzen?

Tochter 1: Die Geschichten von Tonio und Annie! (unsere Lieblings-Fortsetzungsgeschichte)
Tochter 2: Zahnpasta drauftun und dabei rumspritzen! Und dass meine Zahnpasta nicht so scharf ist. Wenn ich Mama und Papas Zahnpasta erwische, schreie ich „Feuer!!!!!!“

Was war am Zähneputzen doof, als Du noch ganz klein warst?

Tochter 1: Wenn Mama und Papa geschimpft haben oder mich dazu gedrängt haben.
Tochter 2: Wenn ich nicht wollte, aber musste.

Wie klappt Zähneputzen gut?

Tochter 1: Wenn wir alle gut gelaunt sind und Du auch.
Tochter 2: Am Anfang bin ich meist gar nicht gut drauf. Wenn ich schon mittendrin bin, schaff ich es viel besser.

Was gefällt Dir an unseren neuen Zahnbürsten?

Tochter 1: Die Farben sind super schön, besonders meine hellblaue! Und die Form der Zahnbürste ist auch schön.
Tochter 2: Dass sie aus Bambus sind und für die Umwelt nicht schädlich sind.
Tochter 1: Ich find’s toll, dass wir neue Zahnbürsten haben – ich hab’s satt mit dem vielen Plastik im Meer! (!!!)

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