Was bringt musikalische Früherziehung?

Heute schreibt unsere Mitarbeiterin Ellen über den Wert von musikalischer Früherziehung:

„Musikalische Früherziehung“ hört sich erst einmal völlig spaßfrei und gar nicht nach ausgelassenem Singen und Tanzen an. Was hat es damit auf sich? Ist es wirklich nötig, Babys und Kleinkinder schon mit unserem Gesang zu beschallen? Was haben die Kleinen davon? „Sehr viel“ lautet die Antwort! Dies wurde bereits in vielfachen Studien bewiesen. Das gemeinsame Musizieren, sei es beim Singen mit dem Kind oder beim wilden Umhertanzen samt Begleitung durch Kindertrommel und Tamburin, fördert die Sinneswahrnehmungen und Kreativität. Und wie nebenbei werden beim Musikhören oder Singen die Sprachentwicklung angeregt und die sozialen Fähigkeiten geschult.

Auch mit Kochlöffeln auf Töpfen herumzuklopfen ist musikalische Früherziehung: es ist Selbstwirksamkeit pur und schult das Rhythmusgefühl.

Bitte alle Hemmungen über Bord werfen

Viele Eltern argumentieren, wenn es um das Vorsingen für den Nachwuchs geht: „Nee, nicht mit mir. Ich kann gar nicht singen.“ Das ist eurem kleinen Schatz aber herzlich egal. Schon im Mutterleib hat das Baby Mamas und Papas Stimme gelauscht und unterschiedliche Tonfarben in der Stimme wahrgenommen. Nichts ist für ein Baby beruhigender und schöner als körperliche Nähe und liebe Worte der Eltern. Gerade das Gute-Nacht-Lied, das jeden Abend vor dem Zubettgehen gesungen wird, ist eine wahre Einschlafhilfe. Deinem Kind ist es gleich, ob du „La Le Lu“ oder „Der Mond ist aufgegangen“ schief singst. Es liebt deinen Gesang – immer.

Nichts muss, aber alles kann: Werft ruhig die Hemmungen über Bord! 🙂

Aus Erfahrung kann ich sagen, wer erst einmal Kinderlieder zu Hause mit Inbrunst und viel Liebe aus dem Halse schmettert, um dem Kind eine Freude zu bereiten und seine Musikalität zu fördern, der ist bereit für den nächsten Schritt: ein Musikkurs für Kleinkinder. Ich war immer vorsichtig damit, meine Tochter von einem Kurs zum nächsten zu schleppen. Manchmal kann es auch zu viel des Guten sein. Doch rückblickend war die Zeit, die wir im Musikgarten verbracht haben sehr, sehr wertvoll.

Welches Angebot nutzen?

Selbstverständlich tut es auch die musikalische Früherziehung in den heimischen Wänden, doch wer ein wenig Anleitung und Inspirationen sucht, ist mit einem Kurs in der Musikschule, Musikgarten etc. gut beraten. Bitte nutzt ein oder mehrere Schnupperstunden, um zu erkunden, ob ihr und euer Kind euch in dem Kurs wohlfühlt und die Kursleitung einen guten Eindruck macht.

Neue Anregungen in einem Musik-Kurs für kleine Kinder

In unserem Musikgarten wurden den Kindern unterschiedliche, altersgerechte Musikinstrumente angeboten. Im Kleinkindalter sind Percussion-Instrumente eine gute Wahl. Diese sind für kleine Musiker leicht zu handeln und lassen sich nahezu intuitiv benutzen. Wir lernten völlig neue Kinderlieder kennen und lieben. Bewegung war im Musikgarten Trumpf. Die Handlungen der Liedertexte wurden von Kindern und Eltern nachgespielt. Mal sausten wir wie das besungene Herbstlaub durch den Kursraum oder drehten uns mit Spieltüchern im Kreis.

Im Musikgarten habe ich etwas von meiner Tochter gelernt

Mit gerade mal 3 Jahren hat die kleine Maus mir etwas im Musikgarten beigebracht. Nämlich die oben beschriebenen Hemmungen auch außerhalb von zu Hause über Bord zu werfen. Ihre Begeisterung, ihr lautes Mitsingen und der kleine, tanzende und hüpfende Körper, die strahlenden Augen und die leicht verschwitzten Haare – all das war pure Freude an der Musik, dem Zusammensein mit den anderen und mir. Schlichtweg unbezahlbar! Man redet heutzutage so gern von „Quality time“, das waren diese wöchentlichen 45 Minuten in der Tat. Kinder, die Musik und Tanz genießen, sind frei. Frei von Scham, frei von dem Gefühl, dabei nicht gut oder albern auszusehen. Sie sind im Hier und Jetzt und mit jeder Faser dabei. Und so halte ich es seitdem auch. Ich singe gerne. Ich singe schief, na und? Wenn ich tanze, muss ich niemandem gefallen und schon gar nicht gut aussehen dabei. Es soll sich einfach nur gut und echt anfühlen. Danke, kleine Maus.

Beim gemeinsamen Musizieren können wir noch was von unseren Kindern lernen

Musik berührt Körper und Geist, ist Seelenventil und Stimmungsmacher

Die Musikbegeisterten unter euch wissen, wie wohltuend das richtige Lied, die passende Melodie zum richtigen Zeitpunkt sein können. Manchmal genügt ein Song, um eine ganz bestimmte Stimmung in uns auszulösen. Musik tröstet, schenkt Kraft, beruhigt oder motiviert. Diesen Schatz möchten wir gerne an unsere Kinder weitergeben. Zudem fördert musikalische Früherziehung eine gesunde Entwicklung, Lernfreude und selbstverständlich auch das musikalische Gehör und Empfinden.

Musikinstrumente werden von Kindern immer wieder gern zur Hand genommen. Für Kinder ab 3 Jahren eignen sich wie gesagt Percussion-Instrumente. Triangel, Tamburin, Trommel oder Xylophon stärken das Rhythmusgefühl und ermöglichen ein selbstständiges Begleiten beim Musizieren. Unsere Kinderinstrumente bei Hans Natur für Kleinkinder sind allesamt robust und widerstandsfähig, schließlich müssen diese auch mal einem rabiateren Umgang standhalten.

Musik – und besonders Selber Musikmachen – berührt Körper, Geist und Seele. Gut geeignet für kleine Kinder ist z.B. ein Xylophon.

Ein Musikinstrument erlernen

Kinder sind absolut begeisterungsfähig und das ist gut so. Wünscht sich euer Kind ein eigenes Instrument, damit es dieses erlernen kann, können wir nur raten, nicht gleich ein Profi-Instrument zu erwerben. Leiht euch Musikinstrumente aus oder haltet Ausschau nach Kinderinstrumenten. Gut ist es, dem Kind ein Ausprobieren verschiedener Instrumente anzubieten. Es gibt zum Beispiel in Musikschulen Schnupperkurse (auch „Instrumentenkarussell“ genannt), um eine Vorauswahl zu treffen. Vielleicht stellt euer Kind auch fest: Singen mit Mama und Papa? Gerne. Musikinstrument erlernen? Eher nicht. Auch gut, denn wöchentlicher, freudloser Unterricht und Üben unter Druck kann auch schnell müßig werden und das Thema Musik für das Kind vergrätzen.

Bei Instrumenten empfiehlt es sich, viel auszuprobieren.

Instrumente für Kinder bei Hans Natur

Wenn Ihr auf der Suche nach einem hochwertigen Kinderinstrument seid, möchten wir euch unsere Musikinstrumente ans Herz legen. Unser goki Xylophon mit 2 C-Dur Oktaven ist das ideale Einsteiger-Instrument. Die farbigen Tonplatten und das beiliegende Notenheft ermöglichen nach ein wenig Üben, das Spielen erster Tonfolgen, Melodien und Lieder.

Ganz begeistert sind wir von unserer wunderschönen Ukulele. Selbstverständlich ist die Ukulele stimmbar und erzeugt angenehm klare Töne. Der Rumpf des Instruments wurde in einem satten Dunkelrot lackiert.

Lutz liebt seine kleine Ukulele.Und singt dazu in höchsten Tönen.

Und für die Kleinen? Für Kinder ab 3 Jahren heißt es: Das ist der Rhythmus, bei dem jeder mit muß! Wir führen Kindertrommeln, Tamburine, Maracas und mehr. Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern in unserem Musikinstrumenten-Sortiment und bis dahin: Singt mit euren Kindern und viel Freude beim Musikmachen. 😉

Viel Spaß am gemeinsamen Musizieren wünscht Hans Natur!

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Natürlich all unsere schönen Musikinstrumente:

 

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