Allgemein

Bei der Dekoration helfen macht auch Kindern Spaß. Es fördert die Feinmotorik und schafft schöne Erlebnisse in der dunklen Jahreszeit. Heute zeige ich Euch, wie man mit Küchenzwiebeln einen hübschen winterlichen Schmuck herstellt:

Zwiebeln passen zum Winter

Jetzt im Winter schlummern viele Frühlingsblumen noch als Zwiebeln unter der Erde. Erst aufgrund eines geheimnisvollen inneren Befehls drängen Schneeglöckchen, Hyazinthen und Narzissen in ein bis drei Monaten ans Licht. Deswegen eignen sich Zwiebeln symbolisch sehr gut als winterliche Dekoration. Natürlich könnt Ihr solche Zwiebel-Väschen auch noch im Frühling herstellen. Dann nehmt Ihr statt den winterlichen Farben Pastelltöne, Gelb und Rot und steckt bunte Frühblüher wie Traubenhyazinthen, kleine Tulpen oder Osterglöckchen in die Vasen. Ab Ende Februar sehen auch Schneeglöckchen zauberhaft in den Väschen aus.

Benötigte Materialien

  • Küchenzwiebeln
  • Zahnstocher
  • Messer
  • Reagenzgläser, möglichst klein (ca. 5-8 cm lang), am besten aus Glas
  • Wolle in Winterfarben (Weiß, Blau, Grau, Dunkelgrün…), z.B. Filzwolle mit oder ohne Farbverlauf
  • winterliche Blumen und/oder Blätter, z.B. weiße Chrysanthemen und Efeublätter wie hier
  • zum weiteren Dekorieren: Seidentücher oder Spieltücher in Winterfarben, Wollflöckchen

Anleitung

Schritt 1: Zwiebeln vorbereiten

Zuerst schält Ihr die Zwiebeln, bis die vorletzte oder letzte trockene Haut schön glatt und fest anliegt. Das Stielende (nicht die Blüte mit den vielen Härchen) knapp abschneiden, dabei aufpassen, dass man keine bzw. so wenig wie möglich Haut mit abzieht.

Wenn Eure Reagenzgläser lang sind, könnt Ihr hier auch vorsichtig ein Loch in die Zwiebel schneiden und das Glas ein Stück in die Zwiebel hineinstecken. Für die Stabilität braucht es das aber nicht, denn die Reagenzgläser werden durch Zahnstocher gehalten:

Schritt 2: Reagenzgläser mit Zahnstochern befestigen

Nun stellt Ihr das Reagenzgläschen auf die Schnittfläche und steckt oben um das Gläschen herum möglichst dicht am Gläschen vier Zahnstocher relativ tief in die Zwiebel.

Schritt 3: Wolle drumwickeln

Ihr wickelt ganz unten die Wolle um die Zahnstocher und haltet das Ende des Wollfadens dabei gut fest (es wird jetzt noch nicht verknotet). Es sollten noch ca 10 cm Wolle herabhängen, die brauchen wir später dann zum Verknoten.

Immer schön fest wickeln…

Die Wolle wird nun ganz fest rund um das Gläschen und die Zahnstocher nach oben gewickelt, immer rundherum. Die Spitzen der Zahnstocher sollten oben nicht mehr zu sehen sein. Oben angekommen, wieder zurück nach unten wickeln. Den Faden mit ca. 10 cm Überstand abschneiden und mit dem Faden vom Anfang doppelt verknoten. Abschneiden.

Schritt 4: Zahnstocher als Ständer anbringen

Vier Zahnstocher werden jetzt als Ständer unten in die Zwiebel gesteckt. Dabei müsst Ihr ein wenig herum probieren, bis alle die richtige Länge und die Zwiebel gute Standfestigkeit hat.

Schritt 5: Väschen befüllen

Wasser in die Reagenzgläser, Blumen und Blätter hineinstellen, und fertig ist das winterliche Zwiebel-Väschen!

Statt Reagenzgläser könnt Ihr zusätzlich weiße Christbaumkerzen auf Zahnstocher pieken und diese auf Zwiebeln befestigen.

Hier auf Seidentüchern in Winterfarben angeordnet, mit Wollflöckchen aus Schafwolle als „Schneeflocken“
Winterliche Kerzenständer ergänzen hier die winterliche Zwiebel-Deko
Auch ganz schlicht und ohne Efeu ist es schön!

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Das gemeinsame Baden mit Babys ist wertvoll für die kindliche Entwicklung und die Bindung zwischen Eltern und Kind. Heute lest Ihr, warum das so ist:

Wohltat Baden

Es ist Winter und draußen ist es oft kalt und ungemütlich. Wenn man mit dem Baby oder Kleinkind von draußen hereinkommt, tut ein gemeinsames Bad unbeschreiblich wohl.

Baden tut Wunder bei aufgeregten Babys

Auch zum „Herunterkommen“ ist ein Bad eine tolle Sache. Das warme Wasser lullt ein und macht herrlich müde. Manchmal sind Babys abends aufgedreht oder müssen Reize verarbeiten, was sich manchmal durch Schreien (manchmal anhaltend) bemerkbar macht. Erlebnisse wie Einkäufe in Supermärkten, Stadtgeräusche, verschiedene Umgebungen und Menschen, oder wenn Mama oder Papa gehetzt oder gestresst waren, reichen aus, um ein Baby aus dem Lot zu bringen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein gemeinsames Bad in diesem Fall Wunder tut.

Warum tut ein Bad so gut?

Babys kommen aus dem Warmen, Flüssigen. Wassergeräusche und Wassergefühl kennen sie aus dem Mutterleib und fühlen sich deswegen in warmem Wasser sicher und geborgen. Die beruhigende Wirkung der Wassergeräusche ist nicht zu unterschätzen!

Und wenn dann noch Mama oder Papa mit ihren vertrauten Stimmen mit in der Wanne sind, beruhigen sich Babys oft ganz schnell. Kleinkinder ab einem Jahr haben schon richtig Spaß im Wasser. Sie spielen mit Badebechern oder Gummienten (siehe unten) und erleben dabei Selbstwirksamkeit und Resonanz. Und haben Spaß!

Hevea Badeente aus Naturkautschuk
Badespaß mit der Hevea Badeente aus Naturkautschuk

Stillen in der Badewanne: Nonplusultra an Geborgenheit

Für eine besondere Verbindung zwischen Mutter und Kind sorgt es, wenn das Baby oder Kleinkind in der Badewanne gestillt wird. Das warme Wasser und Mamas weicher Körper wärmen von außen, die warme, süße Muttermilch schenkt Trost von innen.

Glückshormon-Dusche beim gemeinsamen Baden

Das gute, geborgene Gefühl beim gemeinsamen Baden und Stillen wird, wie aufgeklärte Eltern wissen, vom Glückshormon Oxytocin unterstützt, das bei Körperkontakt und beim Stillen ausgeschüttet wird. Und zwar sowohl bei Mutter als auch beim Kind. Es spielen auch noch andere Hormone eine Rolle, aber Oxytocin ist das bekannteste und stärkste im mütterlichen Hormoncocktail in der Stillzeit. Oxytocin sorgt damit auch für eine gute Bindung zwischen Mutter und Kind.

Zusammen Baden: Trauma-Therapie nach Kaiserschnitt & Co.

Gemeinsames Baden wird von Therapeuten auch nach traumatischen Geburten empfohlen. Kaiserschnitte oder andere traumatische Geburtserlebnisse können durch den Körperkontakt und die „nasse Nähe“ in der Wanne in ihrer psychischen Auswirkung abgemildert werden. Traumatische Geburten können das Verbundenheitsgefühl zwischen Mutter und Kind beeinträchtigen. Beim Kaiserschnitt deswegen, weil die wichtigen Minuten direkt nach der Geburt fehlen – der Körperkontakt, das „Haut-auf-Haut“, das Feuchte, Warme. Genau das schenkt ein Bad. So kann das gemeinsame Baden das bei der Geburt schmerzlich Verpasste nachholen. Es schafft Vertrauen und Verbindung. Es schenkt Liebe.

Es sich schön machen: Wellness für Mutter und Kind

Ein gemeinsames Bad kann viel mehr sein als schnell-schnell in die warme Wanne hüpfen und ein bisschen planschen. Mit der richtigen Atmosphäre, etwas gutem Duft und weichen Handtüchern aus guten Materialien wird ein gemeinsames Bad zum Wellness-Erlebnis für Mutter und Kind.

Tipps für Mutter-Kind-Bade-Wellness

  • Kerzen anzünden: Das Bad nur mit Kerzen zu beleuchten schafft eine wunderschöne Atmosphäre.
  • Wohltuende, sanfte Badelotion verwenden: Ein gut duftender Badezusatz schmeichelt den Sinnen. Mein Tipp für das Bad mit Babys ist das unübertroffene milde Weleda Calendula-Bad für Babys und Kinder. Es pflegt, beruhigt und duftet einfach so wunderbar natürlich
  • Wärme: Das Badezimmer sollte natürlich schön warm sein, damit das Aussteigen aus der Wanne kein Kälteschock wird. Natürlich achten wir auch darauf, dass die Bade-Temperatur 37°C nicht übersteigt. Dafür nutzen wir ein Bade-Thermometer.
  • Babyhandtuch bereit legen: Gegen den Kälteschock nach dem Bad hilft auch, wenn das Baby-Handtuch nah an der Wanne bereit liegt. Optimal eignen sich für Babys und Kleinkinder unsere kuschelweichen Kapuzenhandtücher (für Babys), Badeponchos (für Kleinkinder) und Kinderbademäntel (für Kinder ab 3/4) aus Bio-Baumwolle. Damit kann man Babys und Kinder rundherum warm einwickeln.
  • Natürlich auch nicht den Bademantel für die Mama vergessen 😉 Denn Mama soll natürlich auch nicht frieren. Besonders schön ist es, wenn Papa das Baby aus der Wanne nimmt und direkt warm einwickelt und dann bettfertig macht, und Mama noch ein paar Minuten allein in der Wanne verweilen darf.

Das beste Badespielzeug für Kleinkinder

Kinder ab einem Jahr haben Spaß an Badespielzeug. Unübertroffen sind seit jeher Badebecher bzw. Stapelbecher. Sie erlauben ein vielseitiges Spiel und schenken vielfältige sinnliche, haptische und kognitive Erfahrungen.

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Und was wäre ein Bad ohne eine Badeente? Eine Badeente ist der Klassiker unter den Badespielzeugen. Ganz neu bei uns im Sortiment ist die schöne, umweltfreundliche und gesundheitlich unbedenkliche Hevea Badeente aus Naturkautschuk.

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Ich wünsche Euch schöne Bade-Erlebnisse mit Euren Babys und Kindern!

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Wie man mit Efeu und ein bisschen Draht ganz einfach zauberhaft winterliche Dekorationen macht, zeige ich Euch heute:

Ich hole ja immer gern Schönes aus der Natur zum Dekorieren herein. Das ist im Sommer und Herbst natürlich einfach, wenn die Natur überquillt von schönen Schätzen. Im Winter kann man aber auch Material finden. Auch ein kahler Zweig ist eine schöne jahreszeitliche Dekoration, wenn man ihn z.B. mit Schneesternen dekoriert.

Jetzt im Winter findet man draußen das immergrüne Efeu. Ich bin eine große Freundin dieser schlichten, dunkelgrünen Ranken, die rund ums Jahr da sind. Man kann Efeu bedenkenlos ernten, denn wo man etwas abschneidet, wächst schnell ein neuer Trieb nach.

Efeu ist immergrün und also auch im Januar draußen zu finden.

Wir haben das unfreundliche kalte Winter-Regenwetter am gestrigen Samstag genutzt, um ein bisschen mit Efeu zu basteln. Vielleicht habt Ihr ja Lust, eine unserer winterlichen Dekorations-Ideen aufzugreifen.

Kinder können hier prima mitmachen, denn Blätter auffädeln schaffen auch schon ganz kleine Kinder!

Für Kränze braucht man viele Efeublätter.

Achtung: Efeu ist giftig! Aber auch bitter. Deswegen ist es unwahrscheinlich, dass ein Kind ein Efeu-Blatt isst oder in den Mund nimmt. Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Efeu-Türkranz

(Tipps zur Herstellung unter den Bildern)

Den Efeukranz kann man zum Beispiel an Möbel oder Türen hängen.
Auch an einem Spiegel macht sich der Kranz schön.

Für einen solchen Türkranz braucht man viele, viele Efeublätter. Man fädelt sie auf Draht, der besser etwas dicker sein sollte als der dünne grüne Blumendraht. Denn die vielen Blätter haben ein gewisses Gewicht. Aber der Draht sollte noch so fein sein, dass man ihn mit den Fingern verdrillen kann.

Man kann verschieden oder gleich große Blätter verwenden, die Stiele dranlassen oder kürzen. Probiert aus, was Euch gefällt, jedes Ergebnis hat seinen Charme. Ich habe die Stiele gekürzt, weil es so einfacher war, die Blätter aufzufädeln.

Tipp: Eine Schale Wasser auf dem Tisch ist praktisch, um Schmutz von den Blättern zu waschen.

Viele Efeublätter werden auf ein langes Stück Draht gefädelt.
Wenn genug Blätter auf den Draht gefädelt wurden, verdrillt man die Enden des Drahtes fest miteinander. Dabei sollte ein Ende noch länger bleiben, um daraus eine Schlaufe zum Aufhängen bilden zu können.
Die Blätter regelmäßig verteilen und in die gewünschte Richtung drehen.
Wer möchte, bindet oben Schleifen um den Kranz bzw. die Schlaufe. Die Schleifen müssen nicht unbedingt zu Schleifen gebunden werden; auch nur verknotete Bänder sehen schön aus.

Blumenschmuck

Meine Tochter fädelte einen Kranz aus den ganz kleinen Efeu-Blättern. Diesen legte sie dann um eine kleine Glasschüssel mit einer abgefallenen weißen Blüte. Das ergab einen wunderschönen winterlichen Tischschmuck.

Efeu-Ranken ergänzen jetzt im Januar einzelne winterliche Blütenstiele. Statt Amaryllis wie bei uns kann man z.B. auch weiße Lilien oder blaue Winterdisteln kombinieren.

Efeu-Ranken ergänzen winterliche Blütenstiele.

Kerzenschmuck

Auch Kerzen kann man mit Efeukränzen schmücken – mit und ohne Schleifen, um Teelicht-Gläser oder Teller:

Ich wünsche Euch viel Freude beim Gestalten mit Efeu!

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