Familienleben

Kleine Kinder essen anfangs noch munter drauf los und probieren nahezu alles, was Sie zwischen die Finger bekommen. Sind die Kinder ein wenig älter, ändert sich das Essverhalten häufig und plötzlich wird alles, was doch vorher als so lecker empfunden wurde, strikt abgelehnt. Sind das bereits erste Anzeichen einer handfesten Essstörung? Es gibt Kinder, die in solch einer Phase sich nur noch von wenigen  Lebensmitteln ernähren und Eltern schier verzweifeln, weil sie sich ängstigen, dass das Kind zu wenig, zu einseitig und zu ungesund isst. Muss man sich sorgen?

Weiterlesen Schlechter Esser – Ist das eine Essstörung?
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Der Kindergarten Start ist ein großer Schritt, nicht nur für das Kind, ebenso für die Eltern. Ganz gleich, ob ihr euch für einen Montessori-  einen Wald- oder zum Beispiel für einen Freinetkindergarten entscheidet,  die Zeit der Kindergarteneingewöhnung ist aufregend – für die ganze Familie. Wie du diese Phase entspannt gestaltest und dein Kind sich im Kindergarten schnell gut aufgehoben fühlt, erfährst du hier.

Weiterlesen Kindergarten Start – Eingewöhnung leicht gemacht
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Mein Kind nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau…

Irgendwann entdeckt ein jedes Kind, dass man nicht immer zwingend die Wahrheit sagen muss. Damit meinen wir keine Phantasiegeschichten im Kleinkinderalter, sondern bewusste Lügen, die Kinder ab 5, 6 Jahren zum Besten geben. Wie erklärt man seinem Nachwuchs den Unterschied zwischen Notlügen und „bösen“ Lügen? Was lebst du deinen Kindern vor? Und was steckt hinter diesen Lügen, denn heißt es nicht, jede Lüge hat ihren Grund?

Weiterlesen Wie reagieren, wenn das Kind lügt?
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Kinderreiche Familie – Aufwachsen mit 14 Geschwistern

Björn (47) ist bei HANS NATUR ein hochgeschätzter und liebenswerter wie patenter Kollege. Wenn Björn nicht bei uns das Lager leitet, kümmert er sich um seinen Hof „Fraulundhof“ (und die dazugehörigen Ferienwohnungen), auf dem er und seine Familie leben.  Beim Schreiben des Blogartikels „Plädoyer für kinderreiche Familien“ fiel mir siedend heiß ein, dass Björn ja der ultimative Ansprechpartner in Sachen Großfamilien ist. Der Gute ist nämlich mit 14 Geschwistern aufgewachsen. Björn hat einem Interview zum Thema kinderreiche Familie sofort zugestimmt (1000 Dank dafür, lieber Björn).

Weiterlesen Die kinderreiche Familie – das Interview
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Deutschland steht nicht gerade ganz oben auf der Liste der familienfreundlichsten Länder. Im Durchschnitt bekommen Frauen in Deutschland 1,57 Kinder. Wenig, nicht wahr? Doch wie reagieren oder was denken wir, wenn an uns zum Beispiel eine 7-köpfige, kinderreiche Familie vorbeigeht? Sind 2 Kinder perfekt und wird es ab 4 Kindern grenzwertig?Für Familien mit 3 Kindern oder mehr gibt es Begriffe wie Mehrkinderfamilie oder kinderreiche Familie. Schnell werden Eltern von 3 oder mehr Kindern verurteilt. Derbe Sprüche fallen, die Nase wird gerümpft und Fragen in den Raum geworfen wie: „Wie wollen sie all den Kindern gerecht werden?“ oder „Da bleibt man als Paar doch garantiert auf der Strecke!“

Kinderzeichnung, viele Kinder, Hand in Hand

Wir finden, man sollte kinderreiche Familien mehr unterstützen

Eines steht fest, Eltern von Großfamilien haben Mumm. Sie schätzen vorab ihre Kräfte und Ressourcen ein, sie sind Organisationstalente. Und: Sie entscheiden sich für viele Kinder – für das pralle Leben. Warum denkt die Allgemeinheit dann oftmals so abschätzig über kinderreiche Familien?

Vielleicht fehlt uns einfach die Vorstellungskraft. Wir haben Zuhause eine kleine, 3-4-köpfige Familie und selbst bei uns herrscht manchmal „High Life in Dosen“. Nicht selten ist unser Akku leerer als leer und uns plagt das schlechte Gewissen, ob das alles so richtig ist, wie wir als Elternteil und Familie leben und  erziehen. Wenn es uns schon häufig schwer fällt, wie soll das in einer Familie mit zum Beispiel 6 Kindern funktionieren?

Manchmal fühlt man sich als Familie einfach nicht fertig, nicht komplett

Kennst du das? Natürlich gibt es Eltern, die von Beginn der Familienplanung an wissen, wie viele Kinder sie möchten und setzen dies dann auch genauso um. Doch dann und wann kommt das, was wir Leben nennen, dazwischen. Ein erneuter Kinderwunsch stellt sich wieder ein. Irgendwie fühlt sich die Familie noch nicht komplett an und man bespricht seinen Wunsch mit dem Partner. So werden aus geplanten zwei  Kindern vielleicht drei. Dann gibt es noch die unverhofften Schwangerschaften und es fühlt sich gut und richtig an, die Familien zu vergrößern.

Große Familie

Eltern, die sich für ein Familienleben mit vielen Kindern entscheiden, pfeifen auf die Erwartungshaltungen der anderen. Sie leben ihr kleines, großes Glück. Zudem entstehen heutzutage mehr Patchwork-Familien und so werden aus 2 „normal“ großen Familien, dann kinderreiche Familien.

Immer knapp bei Kasse?


Selbstverständlich gibt es kinderreiche Familien, bei denen es keinen großen finanziellen Unterschied ausmacht, ob nun 3 oder 5 Kinder durch das Haus toben. Leider ist dies aber nur ein kleiner Prozentsatz. Andere Familien müssen sehr wohl auf ihre Ausgaben achten, sei es mit zwei Kindern und mit mehr als 3 Kindern erst recht. Das geht bei der Miete, dem großräumigen Auto und der Kleidung für die Kids los, Ausflüge in Zoos oder Freizeitparks sind der pure Luxus und Klassenfahrten oder Urlaubsreisen reißen tiefe Löcher in die Familienkasse oder sind schlicht weg gar nicht realisierbar.

Einzelkind

Kritiker können nun sagen: „Siehst du, die können ihren Kindern nichts bieten. Immer müssen Eltern kinderreicher Familien auf jeden Cent achten. Die armen Kinder!“ Ist das so? Und was sollte man seinen Kindern „bieten“ können? Ist es nicht viel wichtiger, ein positiv gestimmtes, liebevolles Elternhaus zu bieten, als spektakuläre Ausflüge und die neueste Mode für Kids?

Und: Es gibt so viele Familien, die ganz bewusst auf ein weiteres Kind verzichten (müssen), weil die finanziellen Möglichkeiten einfach nicht gegeben sind.  Mehrkinder-Familien sollten endlich größere Akzeptanz und Unterstützung erfahren, auch finanziell!

Wie siehst du das? Bist du selbst Teil einer großen Familie oder findest du das Gründen einer kinderreichen Familie verantwortungslos? Wir freuen uns über Zuschriften. Nächste Woche kommt übrigens an dieser Stelle unser Kollege Björn zu Wort, der mit 14 Geschwistern groß geworden ist.

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Wie war das damals bei euch? Taschengeld- Sparfuchs oder dauerpleite?

Könnt ihr euch noch erinnern? Seid ihr gut mit eurem Taschengeld über die Runden gekommen? Oder gab es zum Monatsende immer zähe Verhandlungen zwischen euren Eltern und euch, mit dem Ziel einen Taschengeldvorschuss zu ergattern? Damit das Thema Taschengeld nicht zu einer leidigen Angelegenheit wird, sondern für euer Kind ein tolle Möglichkeit darstellt, den ersten Umgang mit seinen Finanzen zu üben, haben wir hier Infos und Hilfreiches rund um das Thema „Kinder und Taschengeld“ für euch zusammengestellt.

Häufig beginnen Kinder mit ca. fünf, sechs Jahren sich für das Thema Geld zu interessieren. Dies ist ein guter Zeitpunkt, die Kleinen mit den unterschiedlichen Geldstücken und Geldscheinen vertraut zu machen.  Zu Beginn genügt ein kleiner Taschengeld Betrag wie 50 Cent oder 1 €/Woche und vielleicht ein Sparschwein oder Kindertresor, in dem das Taschengeld gehortet werden kann.  Oftmals fangen die Kinder nun beim gemeinsamen Einkaufen an, nach den Preisen von Lebensmitteln, Süßigkeiten, Comic-Heften etc. zu fragen und staunen nicht schlecht: ganz schön teuer! Nun entwickelt sich zum ersten Mal ein Gefühl für den Wert der Dinge.

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Bei Schwangeren zeigt sich im letzten Drittel der Schwangerschaft der sogenannte Nestbautrieb. Es ist für die werdende Mama ein beruhigendes Gefühl, wenn sie weiß, dass das Kinderzimmer fertiggestellt ist, wer in der Wochenbettzeit unter die Arme greift und das die Kliniktasche für die Geburt fertig gepackt ist. Apropos: Was gehört eigentlich in die Kliniktasche?

Nützliches und Wohlfühldinge

Wir möchten dich mit ellenlangen Listen verschonen und führen hier wirklich nur das auf, was wir bei unseren Geburten und den Tagen danach als gut und wichtig empfunden haben. Wir finden zum Beispiel, dass Wohlfühlkleidung ein absolutes Muss ist. Selbstverständlich dürfen die Dokumente nicht fehlen, die du im Krankenhaus vorlegen musst.

Bitte bedenke aber auch, dass jeder von uns, unterschiedliche Bedürfnisse hat und die Dinge variieren können. Was für den einen totaler Nonsens ist, ist für die nächste ein „Must Have“. Die Kliniktasche kann 4 bis 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin gepackt werden, dann ist, wenn es losgeht, alles schnell zur Hand.

Wenn etwas fehlen sollte…

Dinge wie Binden und konventionelle Windeln haben wir nicht mit auf die Kliniktaschen Packliste geschrieben. Nach unseren Erfahrungswerten bekommst du diese Dinge in der Klinik gestellt. Bitte bedenke ebenfalls (und das ist doch wirklich beruhigend zu wissen), falls etwas fehlen sollte, ist dies kein Weltuntergang. Wenn du nicht gerade im letzten Winkel der Welt dein Kind gebärst, kann alles schnellstens im Nachhinein besorgt werden.

Was gehört in die Kliniktasche?

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Krankenversicherungskarte
  • Wenn vorhanden: Heiratsurkunde der werdenden Eltern oder beide Geburtsurkunden
  • Krankenhauseinweisung vom behandelnden Gynäkologen, wenn vorhanden
Mutterpass
  • Einige Shirts
  • Jogginghose
  • Nachthemden oder Pyjamas, die vorne zu öffnen sind (praktisch beim Stillen)
  • Still BHs
  • Kuschelsocken
  • Slips, bitte keine klitzekleinen Unterhosen. Nach der Geburt müssen größere Binden hineinpassen können.
  • Hausschuhe
  • Bademantel
  • Jacke
Socken sollten in die Kliniktasche

Pflege

  • Lippenpflegestift
  • Cremes
  • Shampoo und Seife
  • Stilleinlagen, wenn du deine eigenen und nicht die des Krankenhauses nutzen möchtest
  • Kosmetik
  • Bürste
  • Zahnputzzeug
  • Deo

Sonstiges

  • Brille oder Kontaktlinsen
  • Haarband
  • Handy samt Ladekabel
  • Süßigkeiten, Nüsse oder Ähnliches
  • Geld
  • Etwas zum Lesen
  • Schmutzwäsche-Beutel
  • ggf. Handtücher und Waschlappen

Fürs Baby

  • Babyshirts
  • Strampler
  • Bodys
  • Jacke
  • Spucktücher
  • Mützchen
  • Babydecke
  • ggf. Stoffwindeln und Windelhose
  • Babyschale (kann Papa mitbringen, wenn er euch abholt)
  • Socken oder Babyschuhe

Für Individualisten

Tue dir selbst einen Gefallen und schleppe nicht so viel Unnötiges mit ins Krankenhaus. In den ersten Tagen und ja generell im Wochenbett geht es doch hauptsächlich um Nähe und Geborgenheit, um das Bonding zwischen deinem Baby und dir. Schlaf, Ruhe, Stillen und Kuscheleinheiten sind nun wichtig und  diese Dinge kann man nicht in die Kliniktasche packen. 😉

Wichtig ist, dass du dich rundherum wohl fühlst. Hast du zum Beispiel ein Kuschelkissen, ohne dass du nicht einschlafen kannst, nimm es mit! Liebst du Lavendelduft? Dann nimm doch ein Duftsäckchen mit oder ein Lavendelöl. Vielleicht möchtest du diese aufregende Zeit in einem Tagebuch festhalten, dann packe es ein und denke an einen Stift.

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